Die Moral des Torsten Teichmann

Die Bekämpfung von Terrorismus, zumal des grenzüberschreitenden, ist nichts, was ein Staat tun kann, er ist vielmehr dazu verpflichtet, wie der Blick in einschlägige Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen bestätigt:

“Unequivocally condemning all acts, methods and practices of terrorism as criminal and unjustifiable, regardless of their motivation, the Security Council today called upon all States to fully implement the international anti-terrorist conventions to which they were parties and encouraged them to consider, as a matter of priority, adhering to those to which they are not parties.”

Fragt der “Kommentator” im deutschen Staatsfunk also nach der Motivation der israelischen Regierung, für Terrorismus Verantwortliche und für Terror genutzte Infrastruktur zu zerstören, verrät er eine gehörige Portion Voreingenommenheit, der Torsten Teichmann:

“Geht es den Menschen in Sderot, Ashkelon und der Region Eshkol heute besser als vor acht Jahren? Haben gezielte Tötungen von palästinensischen Funktionären ihren Alltag sicherer gemacht? Hat eine Offensive des Militärs gegen Palästinenser, hat ein Krieg den Einschlag von Geschossen aus Gaza dauerhaft beendet?”

Nun, da letzteres nicht der Fall war, war kein Krieg, also das Erdulden der “palästinensischen” Angriffe durch Israel, wohl ein Reinfall und daher eine Stärkung jener Terroristen, die zu bekämpfen auch Israel verpflichtet ist.

“Es ist eine der zentralen Aufgaben staatlicher Stellen, die Bürger des eigenen Landes vor Verbrechen und Anschlägen zu schützen. Die Vorstellung, daß eine staatliche Stelle Kenntnis von Anschlags- und Mordplanungen hat, diese aber an eine andere für die Gefahrenabwehr zuständige nicht weitergeben darf, ist schwer zu ertragen. Eine Vernetzung derer, die Erkenntnisse gewinnen, also beispielsweise Geheimdienste, mit jenen, die operativ zugreifen dürfen, also die Polizei, ist vor diesem Hintergrund ein Gebot der Stunde.”

Das erklärt, Ironie der Programmplanung, Rolf Clement nur wenig später – in einem anderen Zusammenhang. Er hat sich offenkundig nicht mit dem “Nahost-Experten” abgesprochen.

Und so fallen sie dann erst recht auf, die double standards des Torsten Teichmann. Was Deutschland tun muß, will er Israel nicht gestatten. Aber mit Antisemitismus hat das bestimmt nichts zu tun. Es ist nur Haß auf Israel und dessen Bevölkerung.

tw24

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