Was macht eigentlich … der “Aufstand der Anständigen”?

Dereinst rief ein SPD-Vorsitzender und deutscher Kanzler einen “Aufstand der Anständigen” aus; gut ein Jahrzehnt später ist mit Sigmar Gabriel ein SPD-Vorsitzender stolz auf “gemeinsame Ziele” und eine “strategische Partnerschaft” seiner SPD mit einer “Partei”, deren Chef auf seiner Website antisemitische Terroristen ehrt, neben deren “Vermächtnis” jenes des deutschen NSU kaum erwähnenswert scheint.

War bereits der erwähnte “Aufstand” kaum mehr als eine Farce, ist heute, scheint’s, die offen demonstrierte Nähe zu Positionen, gegen die er sich in der Theorie richtete, Garant für eine Karriere in der SPD. Während er zwar daheim in Jena den mutigen Vorkämpfer gegen die NPD gibt, verdient etwa Albrecht Schröter sich deren Applaus, indem er mit seiner Unterschrift dazu “einlädt”, nicht mehr beim Juden einzukaufen.

Und ist er als Oberbürgermeister gar unterwegs mit und unter Freunden in “Palästina”, demonstriert der Sozialdemokrat aus Thüringen auch gern mal gemeinsam mit antisemitischen Haß-Predigern vom Schlage eines Taysir Tamimi dagegen, daß Israel seine Bürger und Gäste vor den praktischen Folgen bewahren will, die antisemitisches Gerede nun einmal hat.

Anfang Mai besuchte mit Matthias Platzeck ein sozialdemokratischer Ministerpräsident “Palästina”. Dort traf er sich mit Salam Fayyad, dem “Ministerpräsidenten” der PA, und Yasser Abed Rabbo, “Generalsekretär” der Terrororganisation PLO. Beide saßen applaudierend im Publikum, als die Fatah im Januar ihr  Gründungsjubiläum mit beschaulichen Aufrufen zum Mord an Juden und Gesängen Jugendlicher vom heldenhaften “Märtyrertod” feierte.

Und auch von Matthias Platzeck hörten sie, was sie hören wollten, wie er dem RBB, der die Reise begleitete, später stolz berichtete: “Wir haben auch nach dem Gespräch mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten … ich selber habe sehr deutlich wesentliche Aspekte der israelischen Siedlungspolitik kritisiert.” Repräsentanten Israels, mit denen noch Treffen verabredet waren, sagten diese ob der Deutlichkeit des MP ab.

“Platzeck”, konstatierte dessen Haussender, “setzt auf Konfrontation”. Und an dieser Feststellung war und ist nichts falsch. Die SPD setzt auf Konfrontation – nicht mit erklärten Antisemiten, Hetzern und Terroristen freilich, denn die umarmt sie, mit denen hat sie “gemeinsame Ziele”, sondern gegenüber der jüdischen Demokratie. Und vom Oberbürgermeister über den Ministerpräsidenten bis hin zum Parteichef – es schadet ihnen nicht.

Das darf wohl durchaus Skandal genannt werden.

tw24

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus Antizionismus, Bomber Harris do it again, Deutschland Nazis, Ehrenmorde Islam Muslime, Israel, SPD Sozialfaschisten, Terrorismus Islamismus Festnahme, Verbrechen abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.