Überraschung: “Kriegstreiber” wollen gar keinen Krieg

Die israelische Regierung enttäuscht. Seit Benjamin Netanjahu ins Amt des Ministerpräsidenten gewählt wurde und er Avigdor Lieberman zum Außenminister ernannt hatte, mußte man, glaubte man deutschem Nahostexpertentum, beinahe täglich damit rechnen, daß dieses “rechte”, “ultrarechte”, “ultranationalistische” oder gar “faschistische” Duo die Welt in einen Krieg stürzen würde.

Tatsächlich hat die Regierung unter Benjamin Netanjahu es hingenommen, daß in Gaza die Hamas einen islamistischen Quasi-Staat etablierte, der antisemitischen Terroristen nachgerade ideale Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Die andere “palästinensische” “Regierung” wird, obgleich der jüdischen Demokratie nicht weniger feindlich gesinnt als die Hamas, von Israel gestützt.

Und auch an einer anderen Front zeigte die israelische Regierung – anders als von “Kritikern” vom Schlage etwa eines Michael Lüders regelmäßig vorhergesagt – eine durchaus riskante Zurückhaltung: der Angriff auf das iranische Kernwaffenprogramm fiel aus, das trotz westlicher Sanktionen und überflüssiger, da erfolgloser Gespräche Fortschritte machte.

Mit seinen Interviews in britischen Medien konnte Verteidigungsminister Ehud Barak nun tatsächlich nur jene überraschen (und blamieren), die schon immer wußten, daß Benjamin Netanjahu und sein Außenminister das Böse repräsentieren, das doch nur existiere, den Frieden der Welt zu gefährden.

Und so klingt Inge Günther, eine anerkannte deutsche Expertin für jüdische Kriegslust, reichlich enttäuscht, wenn sie feststellt, “dass vor einem Militärschlag zur Ausschaltung des iranischen Atomprogramms noch bis Frühjahr, maximal Sommer, Zeit für die Diplomatie bleibe”. Aber sie hofft noch:

“Ein israelischer Militärschlag gegen Iran ist keineswegs vom Tisch.”

Und dafür, daß das so ist, verdient die Regierung Benjamin Netanjahus in der Tat Kritik. Nicht freilich die ob des Nichteintritts ihrer Prophezeiungen eingeschnappter Nahost-Experten deutscher Provenienz, die nicht sehen können oder wollen, daß solche Untätigkeit Israels es doch nur dem Mullah-Regime in Teheran ermöglicht, Vorräte wieder und weiter aufzufüllen, sowie weitere Rüstungsfortschritte zu erzielen.

tw24

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