Kauft nicht beim Juden: Wie “NGOs” den Weltfrieden retten wollen

Mit einer knappen Pressemitteilung bestätigte Anfang Juli Benjamin Netanjahu den Eingang des sogenannten Levy Reports in seinem Büro. Der ehemalige Richter Edmund Levy legte mit diesem Bericht die Ergebnisse einer Untersuchung über den (völker-) rechtlichen Status von “Siedlungen” in Judäa und Samaria vor:

“Our basic conclusion is that from the point of view of international law, the classical laws of ‘occupation’ as set out in the relevant international conventions cannot be considered applicable to the unique and sui generis historic and legal circumstances of Israel’s presence in Judea and Samaria spanning over decades.”

Diese Erkenntnis war und ist – nicht neu. Zahlreiche Völkerrechtler haben sich bereits ähnlich geäußert. Und auch “Palästinenserpräsident” Abu Mazen hat sich dieser Ansicht angeschlossen. Gegenüber der zu seiner PA gehörenden Wafa sprach er von “umstrittenen Gebieten” deren Status er mit einer Staatsgründung erst in den “besetzter Gebiete” ändern wolle:

“وأشار إلى أن الطلب الفلسطيني إلى الأمم المتحدة يتضمن نقل الصفة للأراضي الفلسطينية من أراض متنازع عليها إلى دولة تحت الاحتلال.”

Wer also behauptet, “settlements are illegal under international law”, wie das etwa die “Außenministerin” der Europäischen Union, die Antisemitin Catherine Ashton, regelmäßig tut, vertritt damit eine Ansicht, die zumindest begründet werden müßte. Daß diese Begründung indes ebenso regelmäßig unterbleibt, ist ein deutliches Zeichen für die Schwäche dieser Behauptung.

Wiederholt und damit absichtsvoll in die Welt gesetzt, findet die Lüge sich nun auch in einem Aufruf diverser “NGOs” wieder, darunter mit Christian Aid und Cordaid “NGOs”, die mit ihrer Unterstützung der antisemitischen Terror verherrlichenden “palästinensischen” Organisation PYALARA schon hinreichend bewiesen haben, wie sehr sie sich Menschenrechten tatsächlich verpflichtet fühlen.

Mit ihrem Aufruf unter dem Titel Trading Away Peace: How Europe helps sustain illegal Israeli settlements erklären die “NGOs”, aus Deutschland ist medico international mit dabei, den Handel mit Produkten aus “Siedlungen” in Europa zu einer Ursache für die Abwesenheit von Frieden in Judäa und Samaria und fordern folgerichtig einen Boykott solcher Waren.

Juden, die für die Unterstützer des Aufrufs “Friedenshindernisse” sind, sollen damit, erklären die Unterzeichner erfreulich offen, dazu bewegt werden, Judäa und Samaria zu verlassen, ihre “Siedlungen” aufzugeben. “European governments [..] have the duty not to recognise, aid or assist settlements as well as the duty to effectively oppose them.”

Konkret verlangen die “NGOs” nicht nur eine Kennzeichnung von Waren aus “Siedlungen”, sondern gehen darüber noch hinaus: “As a more comprehensive option, ban imports of settlement products [..]. [D]iscourage businesses from purchasing settlement goods and from all other commercial and investment links with settlements, by means of formal government advice.”

Kurzum, europäische Regierungen sollen ihren Bürgern ausdrücklich davon abraten, vom und beim Juden zu kaufen, denn der Handel mit ihnen unterstütze nicht nur deren “illegales” Tun, sondern diene auch nicht dem Frieden. Der wird, legen die Unterzeichner nahe, nur erreicht werden, wenn auch der letzte Jude aus “Palästina” vertrieben wurde verschwunden ist.

Menschenrechte sind bei diesen ethnischen Säuberern Menschenfreunden wahrlich bestens aufgehoben.

tw24

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Eine Antwort zu Kauft nicht beim Juden: Wie “NGOs” den Weltfrieden retten wollen

  1. marc schreibt:

    Es ist ja wirklich bezeichnend das die BRD Politker niemals einen Boykott von Waren aus den Deutschen Ostgebieten forderten die bekanntlich bis 1991 Völkerrechtlich zu Deutschland gehörten.Auch sagte man nichts zu Millonen Siedlern dort.Aber bei Israel…

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