Zivilisation & “Solidarität”

Während der Hamas die Folgen von ihr begonnener auch kriegerischer Auseinandersetzungen stets gleichgültig waren und sind, wurde im Büro des Coordinator of Government Activities in the Territories (COGAT) überlegt, wie die Verteidigung Israels gegen “palästinensische” Angriffe und zugleich eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung Gazas organisiert werden könne.

Amira Hass, die regelmäßig in der Tageszeitung Haaretz Lobeshymnen auf den “palästinensischen Widerstand” singt,  freut sich nun darüber, daß es der israelischen “NGO” Gisha gelungen ist, COGAT zur Freigabe eines bei internen Beratungen genutzten Dokuments zu bewegen, das – so ihre Deutung – die Menschenverachtung zumindest einer israelischen Regierung belegen soll:

“In September 2007, the cabinet, then headed by Prime Minister Ehud Olmert, decided to tighten restrictions on the movement of people and goods to and from the Gaza Strip. The ‘red lines’ document was written about four months afterward.

The cabinet decision stated that ‘the movement of goods into the Gaza Strip will be restricted; the supply of gas and electricity will be reduced; and restrictions will be imposed on the movement of people from the Strip and to it.’ In addition, exports from Gaza would be forbidden entirely.

However, the resolution added, the restrictions should be tailored to avoid a ‘humanitarian crisis.’”

“Skandal!” rief sogleich im gleichen Blatt Gideon Levy:

“Who came up with the idea of calculating the caloric intake for 1.5 million people under siege? What train of thought even gives Israel the right to enter the mouths and invade the stomachs of the people living under its jackboots? So now it’s not just their bedrooms that are brutally broken into every night; now it’s also their digestive system.”

Daß sich bereits seit 2005 kein Jude mehr freiwillig in Gaza aufhält, arme “Palästinenser” unter seine Knobelbecher zu zwingen, ist dem Kommentator in seiner Aufregung offenbar entfallen; daß es für Staaten allgemein alles andere ist als eine Selbstverständlichkeit, ein feindliches Territorium zu versorgen, mit dem sie sich zudem im Kriegszustand befinden, ebenfalls.

Es zeichnet Israel vielmehr aus, daß seiner Regierung und seinen Streitkräften das Schicksal der Bevölkerung Gazas selbst im Fall bewaffneter Auseinandersetzungen nicht egal ist. Falsch gepolt ist daher der moralische Kompaß von Gestalten wie Amira Hass oder Gideon Levy, die sich darüber echauffieren, daß Israel eine humanitäre Katastrophe in Gaza nicht zulassen will.

Nach Angaben von COGAT paßten die “Hilfsgüter” des am vergangenen Wochenende aufgebrachten “Hilfsschiffs” SV Estelle auf drei LKW. Das entspricht weniger als einem Prozent der täglich über den Grenzposten Kerem Shalom nach Gaza transportierten Güter. Solche “Solidarität” wäre ohne israelische Lieferungen mörderisch.

“Who came up with the idea of calculating the caloric intake for 1.5 million people under siege?” Zivilisierte Menschen.

tw24

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