Was macht eigentlich … die “globalisierungskritische” Bewegung?

In Syrien herrscht seit beinahe zwei Jahren ein Krieg mit bislang fünfstelligen Opferzahlen, demnächst könnte die Türkei sich mit mehr Streitkräften einmischen als deren NATO-Verbündeten lieb ist. Hisbollah“Kämpfer” und iranische Revolutionsgarden sind bereit involviert.

In Libyen stürmen mit der ebenfalls in Syrien aktiven Al Kaida verbundene Terroristen eine US-Vertretung und begehen auf ihre Weise das Jubiläum von 9/11. In Mali zerstören islamistische Banditen Kulturdenkmäler, die auch ein Militäreinsatz nicht mehr retten kann.

In Nigeria versuchen islamistische Banden, mordend die Sharia durchzusetzen. Islamistische “Parteien” im Sudan drohen mit einem Jihad, wird ihre Forderung nach einer islamischen Verfassung nicht erfüllt.

Der als Kriegsverbrecher vom Internationalen Gerichtshof (ICC) gesuchte sudanesische Präsident Omar Hassan al-Bashir besucht derweil seinen ägptischen Amtskollegen, den Muslimbruder Mohammed Morsi, ohne seine Festsetzung und Auslieferung befürchten zu müssen.

Die Demokratisierung Islamisierung Ägyptens geht einher mit einer “epidemischen” Entrechtung von Frauen, “for many Egyptian women, sexual harassment – which sometimes turns into violent mob-style attacks – is a daily fact of life”.

Das “Islamische Erwachen”, unter dieser Bezeichnung wird der “Arabische Frühling” in der Islamischen Republik Iran gefeiert, erstreckt sich nicht nur auf die “islamische Welt”, es versucht, auch unter Gewaltandrohung, in westlichen Demokratien neue Spielregeln zu etablieren.

Es gäbe mithin, sollte man annehmen, für eine explizit “globalisierungskritische Bewegung” viele Themen, mit denen sich ihre Abteilung “Globalisierung und Krieg” befassen könnte. Doch was umtreibt attac, welche Veranstaltungen empfiehlt die Bewegung für den Rest des Jahres?

“23. Oktober 2012, 19:30 Uhr – Im Münchner Gasteig: DAS ZIONISTISCHE ISRAEL Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts [..]

24. Oktober 2012 – Essen, Volkshochschule (Burgplatz 1): Das Problem deutscher Waffenlieferungen in den Nahen und Mittleren Osten [..]

6. November 2012, 19 Uhr – Berlin, Ökumenisches Zentrum WILMA 163: Israels Krieg gegen den Iran [..]

7. November 2012, 19:30 Uhr – Hannover, Stadtbibliothek: DAS ZIONISTISCHE ISRAEL Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts [..]

21. November 2012, 19 Uhr – Essen, Volkshochschule (Burgplatz 1): Israels Demokratie und die Menschenrechte [..]

18. Dezember 2012, 19 Uhr – Hannover, Pavillon: Bedingungen wirtschaftlicher Prosperität und Entwicklung Palästinas [..]“

“Die Juden sind unser Unglück!” erkannte 1879 der deutsche Denker Heinrich von Treitschke; 2012 bestätigen die Fans eines deutschen Dichters, “die ganze Welt hat genug von der gierigen satanischen Juden”. Schön, daß attac das Ziel nicht aus den Augen verliert.

tw24

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