Barack Hussein Obama: Flucht vor Verantwortung

OUT OF ORDER

Er war noch kein Jahr im Amt, da wurde US-Präsident Barack Hussein Obama schon zum Friedensnobelpreisträger befördert: Das Nobelpreiskomitee fand im Oktober 2009, er habe den Preis “für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen Völkern zu stärken”, verdient.

Drei Jahre später will der einstige Hoffnungsträger mit seiner Außenpolitik und deren Ergebnissen nichts mehr zu tun haben.

Während sich Repräsentanten allerlei befreundeter und weniger befreundeter Staaten zur UN-Vollversammlung in New York aufhalten, der amtierende US-Präsident also zumindest versuchen könnte, “die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen Völkern zu stärken”, gefällt er sich in der Rolle “als Blickfang” in einer Boulevard-Talkshow.

“The President plans to make the briefest visit by a U.S. President in recent memory at the annual diplomatic shindig”, bemerkte schon vorher zutreffend The Time. Barack Hussein Obama werde allenfalls das unvermeidbare Pflichtprogramm absolvieren – ein Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon und die eigene Rede, die denn auch aus kaum mehr als Nichtig- und Höflichkeiten bestand – mit einer allerdings bemerkenswerten Ausnahme.

Freilich hat Barack Hussein Obama einen guten Grund, sich als Wahlkämpfer vor einer Konfrontation mit den Ergebnissen seiner Außenpolitik zu drücken. Zu diesen gehört nämlich auch der erste im Dienst getötete US-Botschafter seit 1979 *): Christopher Stevens. Der Diplomat wurde am 11. September 2012 bei einem Anschlag in der libyschen Stadt Benghasi von mit der Al Kaida verbündeten Terroristen ermordet.

Ist schon ein erfolgreicher Anschlag auf eine US-Vertretung zum Jubiläum der terroristischen Angriffe vom 11. September 2001 ein Skandal, so setzen die sich wandelnden Darstellungen des Geschehens durch die US-Regierung dem noch eine Krone auf. Die von Barack Hussein Obama geführte Regierung leugnete zunächst den antiamerikanischen und terroristischen Charakter des Überfalls in Benghasi.

Während Augenzeugen bereits von einem geplanten und zielgerichteten Angriff berichteten, beharrte Susan Rice, die UN-Botschafterin Barack Hussein Obamas, noch darauf, es gebe nicht den geringsten Hinweis auf einen antiamerikanischen und terroristischen Hintergrund. In Benghasi sei, erklärte sie in der Sendung Meet the Press, “spontan” “nachgeahmt” worden, was sich zuvor in Kairo ereignet hatte:

“What happened in Benghazi was in fact initially a spontaneous reaction to what had just transpired hours before in Cairo, almost a copycat of the demonstrations against our facility in Cairo, which were prompted, of course, by the video.”

Und noch am vergangenen Freitag verbreiteten Barack Hussein Obama und Hillary Clinton im pakistanischen Fernsehen diese Lüge. Am Mittwoch, der amtierende US-Präsident war sicher mit wichtigeren Dingen beschäftigt, räumte nun seine “Außenministerin” bei einem Treffen am Rande der UN-Vollversammlung ein, was sie und ihr Präsident zuvor ausgeschlossen hatten:

“‘Now, with a larger safe haven and increased freedom to maneuver, terrorists are seeking to extend their reach and their networks in multiple directions,’ she said. ‘And they are working with other violent extremists to undermine the democratic transitions underway in North Africa, as we tragically saw in Benghazi.’”

Hätte Barack Hussein Obama auch nur etwas Anstand, räumte er öffentlich ein, daß seine Regierung versagt und gelogen hat, um ihr Versagen zu vertuschen, statt sich als “Blickfang” zu drücken und Hillary Clinton vorzuschicken. Ein vor außenpolitischer Verantwortung flüchtender US-Präsident, zumal als Friedensnobelpreisträger, ist eine Witzfigur.

*) Im August 1988 kam Botschafter Arnold Raphel bei einem Flugzeugabsturz ums Leben, für den Terroristen verantwortlich waren. Deren eigentliches Ziel freilich war Mohammed Zia-ul-Haq, damaliger Regierungschef in Pakistan. Auch er überlebte den Absturz nicht.

tw24

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