Zu Gast bei Freunden: Guido Westerwelle & Horst Seehofer besuchen Antisemiten

Als der Jordanier Abu Mazen noch nicht als “Palästinenserspräsident” in Teheran so beliebt war wie in Washington oder Berlin, bewarb er sich 1982 an der Patrice-Lumumba-Universität in der damaligen sowjetischen Hauptstadt Moskau mit einer Arbeit, in der er den Holocaust leugnete, erfolgreich um einen Doktortitel im Fach Israelische Politik.

Die später als Buch veröffentlichte “Arbeit” Abu Mazens bildet heute, da der Bandenchef als “Palästinenserpräsident” firmiert, die Grundlage für den Geschichtsunterricht in den von ihm kontrollierten Gebieten.

Mit drei Beiträgen, die in den vergangenen Tagen in der “amtlichen” Zeitung Al-Hayat Al-Jadida erschienen, setzt die von Abu Mazen geleitete “Palästinenserführung” dessen Holocaust-Leugnung nun fort, wie die NGO Palestinian Media Watch detailliert berichtet:

“Israel’s treatment of Palestinians is worse than anything carried out by Hitler and the Nazis during the Holocaust, according to the official Palestinian Authority daily newspaper.”

Drei Tage nach Erscheinen des ersten Beitrags am 6. September besuchte der deutsche Außenministerdarsteller Guido Westerwelle den “palästinensischen” Ministerpräsidenten Salam Fayyad in Ramallah: “Wir schätzen seine erfolgreiche Politik, die die Grundlage dafür schafft, dass ein eigener palästinensischer, lebensfähiger, souveräner Staat entstehen kann.”

Vier Tage später, am 13. September, folgte mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer der derzeitige Bundesratspräsident dem deutschen Außenministerdarsteller. Während “Palästinenser” in Ramallah Porträts ihres “Ministerpräsidenten” verbrannten und ein Ende des Abkommens von Oslo forderten, erklärte der Bayer Salam Fayyad zu einem Hoffnungsträger:

“‘Die Palästinenser wollen ernsthafte Verhandlungen mit Israel’, sagt auch Seehofer nach einem Treffen mit Premierminister Salam Fayyad.”

Am 18. September war dann im Amtstageblatt der “palästinensischen Regierung” nachzulesen, wie sehr sie sich solche “ernsthaften Verhandlungen” wünscht:

“[W]hat [the Jews] are doing in Palestine against the Palestinian Arab people is more dangerous and criminal than what Hitler’s Holocaust brought on the Jews and the nations of the world of the 1940s.”

Erginge es den “Palästinensern” unter israelischer “Besatzung” tatsächlich schlimmer als Juden in Deutschland zu Beginn der 1940er, hätte kein Horst Seehofer sie besucht und kein Guido Westerwelle einem “Ministerpräsidenten” Salam Fayyad eine “erfolgreiche Politik” bescheinigt, gar nicht bescheinigen können.

Und so belegen die Reisen der beiden Politiker aus Deutschland nach Ramallah nicht nur den Antisemitismus ihrer Gastgeber, sie werfen auch Fragen danach auf, wie ernst sie selbst ihre Absagen an Antisemitismus nehmen.

Wer Holocaust-Leugnern wie Salam Fayyad, Saeb Erekat – der offizielle Chef-Irgendwas der PA und Erfinder des “Massakers von Jenin” durfte sich mit Horst Seehofer treffen – oder Abu Mazen die Hand schüttelt, ihnen gar “Erfolg” bescheinigt oder wünscht, offenbart eine entlarvende Inkompetenz und macht Antisemitismus damit hoffähig.

tw24

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