“Checkpoints und Currywurst”: Antiisraelische Propaganda im deutschen Staatsfernsehen

Als die Christin Khouloud Daibes noch “Ministerin” der PA für Tourismus und Altertümer, über die die “Palästinenser” wegen ihrer nur wenige Jahrzehnte zurückliegenden Erfindung gar nicht verfügen, war, begann Uri Schneider mit den Arbeiten an einem Film über sie, während derer sie ihren Job verlor.

Im deutschen Staatsfernsehen erfreuen sich, scheint’s, “Checkpoints und Currywurst” und Khouloud Daibes dennoch großer Beliebtheit, weshalb der Film wiederholt wird, so oft es nur geht. Sie wirkt ja auch sympathisch, die “Palästinenserin”, wie sie von spät bis früh sich für Frieden einsetzt und “Palästina”.

Und sie weiß auch, was man in Deutschland hören will: “Zu sehen, dass in Berlin die Mauer gefallen ist, dass es keine Checkpoints mehr gibt, dass die Stadt nicht mehr geteilt ist, das gibt mir Hoffnung, dass auch bei uns die Mauer einmal fallen wird”. Und: “‘Wir haben keine Kontrolle über hunderte Pilgerstätten’, klagt sie, ‘und die Israelis lassen uns nicht nach Jerusalem.’” Wo Khouloud Daibes erstaunlicherweise dennoch einen Wohnsitz hat.

Gegenüber dem Neuen Deutschland erklärte sie Anfang des Jahres, “wir wollen einen Staat auf den 1967 besetzten palästinensischen Gebieten mit Jerusalem als Hauptstadt”. Mehr (oder weniger) könne man von den “Palästinensern” nicht verlangen, dies sei doch bereits ein “Kompromiss”.

Selbstredend erwähnt sie nicht, wie die “Grenzen von 1967″ zustande kamen, daß es sich bei jenen tatsächlich um Waffenstillstandslinien handelt, an denen 1948/49 die arabischen Truppen aufgehalten und davon abgebracht werden konnten, ihr erklärtes Ziel, die Juden ins Meer zu treiben, zu verwirklichen. Wie großzügig, daß Khouloud Daibes zumindest heute bereit ist, auf einen neuerlichen Versuch zu verzichten.

Doch ist sie es wirklich? Auf der Tourismus-Messe in Berlin vertritt sie, begleitet von Uri Schneider, ihr “Palästina”:

“Auch Khouloud Daibes zeigt ein Video auf ihrem Messestand. Das Judentum wird zwar am Rande erwähnt, aber keine einzige Synagoge, keine heilige jüdische Stätte, nicht einmal die Klagemauer ist zu sehen. Hier wird ein Jerusalem verkauft, in dem Juden, so scheint es, nichts zu suchen haben.”

Aber es “scheint” ja nur so, so daß es schnell weitergehen kann mit der “Apartheidmauer” und Checkpoints, errichtet von bösen Zionisten, die die Kompromißbereitschaft der Araber einfach nicht zu schätzen wissen und nun – angeblich – täglich nur 25.000 “Palästinenser” als Arbeitskräfte nach Israel einlassen. (Insgesamt arbeiten freilich ca. 90.000 “Palästinenser” legal in Israel und den “Siedlungen”.)

An der für ihre “Friedenserziehung” berüchtigten berühmten deutschen Schule in Beit Jala, der Talitha Kumi, führt für “Checkpoints und Currywurst” dann eine Tochter Khouloud Daibes vor, die selbst ebenfalls eine Erziehung an dieser christlichen deutschen Kaderschmiede in “Palästina” genießen durfte, was sie dort lernt: “Märtyrerlogik mit offenem Aufruf zur Gewalt”.

In Jerusalem werden dann Juden gezeigt, die das Jubiläum der Befreiung Jerusalems 1967 feiern. Ein Verhalten, daß Khouloud Daibes’ Gatte ungefähr so abstoßend findet wie seine Märtyrer-Tochter: “Wir finden das eine Anmaßung, eine Stadt zu befreien, die niemals besetzt war.” Uri Schneider und das deutsche Staatsfernsehen wollen ihr Publikum nicht damit nerven, diese Lüge eine Lüge zu nennen.

“Das Schicksal der Vertreibung ereilte auch Juden, wie in der Altstadt, Dörfern in der Gegend des Toten Meeres und dem Etzion-Block südöstlich von Jerusalem, die allesamt von den arabischen Truppen erobert wurden. In der Altstadt brannten die Araber 22 der 27 Synagogen nieder, die jordanische Armee zerstörte später die restlichen Gebetshäuser. Ähnlich kompromisslos gingen die Jordanier mit anderen jüdischen Altertümern um: Erst 1967 entdeckten die Israelis, dass von den rund 70000 jüdischen Gräbern auf dem Ölberg mehr als 50000 von den Jordaniern geschändet oder gänzlich zerstört worden waren. Die Grabsteine, auch der von Else Lasker-Schüler, waren zum Pflastern von Armeelatrinen, Toiletten, Straßen und Häuserwändern verwendet worden.”

(Gil Yaron: Jerusalem. Ein historisch-politischer Stadtführer, München 2007, S. 59f.)

Lieber zeigen sie nun die böse Zionistenpolizei, die “mit geballter Brutalität” gegen “palästinensische” Demonstranten vorgehe. Tatsächlich haben die Absperrungen überrannt. Und als Beleg für die “geballte Brutalität” wird ein am Boden liegender “Demonstrant” mit Kamera gezeigt – gut möglich, daß er von anderen “Palästinensern” umgerannt wurde.

“Checkpoints und Currywurst” ist ein Film, der offenkundig Sympathien wecken soll für vermeintlich durch Israel unterdrückte “Palästinenser”. Tatsächlich allerdings führt er eine “palästinensische” Familie stellvertretend für die gesamte “palästinensische” Gesellschaft vor, mit der ein Frieden unwahrscheinlich ist.

Die Tochter einer “Ministerin” lernt an einer deutschen Schule terroristische Gewalt gegen Juden zu loben, während ihre Mutter in der deutschen Hauptstadt ein judenreines Jerusalem als touristisches Reiseziel propagiert und ihr Vater die knapp zwanzigjährige jordanische Besetzung Ost-Jerusalems mit all ihren Begleiterscheinungen leugnet.

Daß der für den Film verantwortliche Uri Schneider darauf nicht eingeht, sondern lieber “geballte Brutalität” israelischer Sicherheitskräfte behauptet, obgleich ihm passende Bilder offenkundig fehlen, entlarvt beinahe mehr noch als seine “palästinensischen” Helden “Checkpoints und Currywurst” als eine billige antiisraelische Propaganda.

tw24

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