Unfall

Rachel Corrie, schrieb der “Friedensaktivist” Uri Avnery in einem Leserbrief, den das Magazin The New Republic in seiner Ausgabe vom 29. Januar 2007 veröffentlichte, sei “ein leuchtendes Beispiel für menschlichen Idealismus”, “eine Inspiration für alle von uns, die für Menschenrechte und -würde in der Welt und besonders in Israel kämpfen”.

Geboren 1979, schloß Rachel Corrie sich während ihres Studiums dem antisemitischen Netzwerk International Solidarity Movement (ISM) an und reiste als dessen Mitglied 2003 nach “Palästina”. In Gaza dienerte sie sich der Hamas als “menschliches Schutzschild” an, das als zivile Bauten getarnte Waffendepots vor der Zerstörung schützen sollte.

“Palästinensische” Terroristen, beklagen selbst ihnen verbundene “Menschenrechtsaktivisten” nicht selten, lagern ihre Waffen- und Sprengstoffvorräte gern in belebten Gegenden:

“PCHR [..] [p]oints to the seriousness of the continued storage of explosives by the Palestinian resistance groups in civilian-populated areas, which poses a constant threat to the lives of civilians, and constitutes a violation of human rights and international humanitarian law.”

Am 16. März 2003 kam Rachel Corrie bei dem Versuch um, einen Bulldozer der israelischen Streitkräfte aufzuhalten, der in der Kampfzone Rafah zur Zerstörung terroristischer Infrastruktur eingesetzt wurde. Nach ihrem Tod wurde Rachel Corrie von Israelfeinden in aller Welt alsbald zur “Märtyrerin” aufgebaut, die “ermordet” worden sei.

Rachel Corrie screaming in rage and burning a facsimile of the US flag.

“Leuchtendes Vorbild”: Rachel Corrie bei der Friedensarbeit

Wenn überhaupt, dann wurde sie freilich von ihren Kumpanen des ISM in den Tod getrieben. Wie ein Blick in Rachel Corries Aufzeichnungen zeigt, waren die Methoden der “Menschenrechtsaktivisten”, die sie ausdrücklich billigte, alles andere als menschenfreundlich:

“‘Yesterday,’ she recounts, ‘I watched a father lead two tiny children holding his hand out into the sight of tanks and a sniper tower and bulldozers because he thought his house was going to be exploded. It was our mistake in translation that made him think this. … To think that this man felt it was less of a risk to walk out in view of the tanks with his kids than to stay in his house.’ [..]

But she is not really remorseful over the ineptitude of interlopers such as herself. ‘I’m sure it was only a matter of time,’ she comments, confident in predicting that the man’s house will be brought down sooner or later – so what difference if the ISM plays with his children’s lives in the middle of a war?”

(Cynthia Ozick: Martyr, in: The New Republic 11.12.2006, p. 28)

Obgleich Rachel Corries Tod, wie eine Untersuchung der israelischen Streitkräfte ergab, ein Unfall war, strengten ihre Eltern ein weiteres Verfahren in Haifa an. Das Gericht unter Vorsitz von Richter Oded Gershon kam nun zu dem Schluß, daß der Tod der “Aktivistin” zwar “tragisch”, den israelischen Streitkräften jedoch kein Fehlverhalten vorzuwerfen sei:

“Reading a summary of his 62-page decision, the judge described Israel’s investigation into the incident as appropriate and said it had no mistakes. [..]

Asserting that Corrie could have avoided danger, he dismissed claims that the IDF was negligent in the incident and denied the family’s suit for symbolic damages.”

Rachel Corrie, so Richter Oded Gershon weiter, habe sich aus eigenem Willen in eine gefährliche Situation begeben.

Cindy Corrie, Mutter der “Aktivistin”, witterte Minuten nach dem Urteil eine Verschwörung: “From the beginning it was clear that there is a system to protect soldiers and provide them with impunity at the cost of civilians [..]. Now we [k]now that the protection for soldiers extends to the court.”

Vor zwei Wochen befand ein israelisches Gericht einen Soldaten für schuldig, für den Tod zweier Zivilistinnen während der Operation Cast Lead verantwortlich zu sein. Cindy Corrie ist eine Lügnerin.

tw24

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