Hochblauer Wahnsinn

Evelyn Hecht-Galinski, die so peinliche wie wohl ewige Tochter, ist ratlos: “Kann man”, tobt die Hochblaue, “kann man eine faschistisch-rassistische Regierung des Zionistischen Apartheid-Regimes Israel/Jüdischer Staat überhaupt noch für voll nehmen in der Weltgemeinschaft?”

Sie ist offenbar noch sauer, daß es ihr vor einigen Wochen trotz wahrlich vollsten Einsatzes nicht gelungen ist, mit ihren islamistisch-faschistischen Kumpanen in Jerusalem einzumarschieren und die israelische Hauptstadt von ihren jüdischen Bewohnern zu reinigen. Sowas muß das “israelkritische” Pack aufregen.

Vor einem halben Jahr beauftragte “der Regierungschef dieser rechtsextremen Regierung, Netanjahu,” Edmond Levy, Alan Baker und Tchia Shapira, den (völker-)rechtlichen Status sogenannter “Siedlungen” in Judäa und Samaria zu untersuchen:

“After months of delay, Prime Minister Binyamin Netanyahu on Monday appointed a three-person judicial panel – nicknamed the ‘outpost committee’ – to examine land ownership issues in Judea and Samaria.”

In ihrem Bericht kommen Edmond Levy und seine Mitstreiter zu dem Schluß, daß “Siedlungen” in Judäa und Samaria nicht illegal seien. Die 4. Genfer Konvention sei auf die Territorien nicht anzuwenden, mithin könnten sie auch nicht als “besetzt” gelten. Sie seien allenfalls umstritten.

Wurde das Ergebnis der Untersuchung zunächst im April erwartet, legte die Levy-Kommission ihren Bericht Anfang Juli vor. Das Büro Benjamin Netanjahus bestätigte den Eingang mit einer knappen Pressemitteilung, in der der israelische Premier eine weitere Prüfung ankündigte:

“I will submit this report to the Ministerial Committee on Settlement Affairs that I established and we will discuss it and make a decision.”

Die Tochter, die offenkundig nicht die geringste Ahnung davon hat, nimmt in ihrer Suada das Ergebnis dieser Beratungen schon voraus:

“Hier wird auf Basis der langjährigen Unterstützung des Siedlungsbaus ein Unrecht nachträglich legalisiert, alles nur im Sinne des Zionismus des Jüdischen Staates.”

Die “israelkritische” Haßpredigerin irrt freilich auch hier. Denn weder sind die Erkenntnisse der Levy-Kommission neu, noch werden sie ausschließlich von Menschen vorgetragen, die sich davon leiten lassen, was “im Sinne des Zionismus des Jüdischen Staates” sei oder nicht.

So nannte etwa der “Staatsgründer” Abu Mazen, auch berüchtigt als “Palästinenserpräsident”, nach Auskunft seiner eigenen Nachrichtenagentur Wafa, die Territorien “umstrittene Gebiete”:

“وأشار إلى أن الطلب الفلسطيني إلى الأمم المتحدة يتضمن نقل الصفة للأراضي الفلسطينية من أراض متنازع عليها إلى دولة تحت الاحتلال.”

“Er erklärte, daß der palästinensische Antrag bei den Vereinten Nationen den Zweck verfolge, aus den umstrittenen palästinensischen Gebieten besetztes Staatsgebiet zu machen.”

Edmond Levy, schreibt Evelyn Hecht-Galinski, sei “ein Hardliner und ‘Rechtsausleger’ besonderer Art”. Pech für die Hochblaue, daß er das Recht nicht anders auslegt als “Palästinenserpräsident” Abu Mazen. Und so bleibt uns nur noch eine Frage: Kann man eine offensichtlich irre Evelyn Hecht-Galinski noch für voll nehmen?

tw24

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