Neue Casting-Sendung: Deutschland sucht die Super-Wachendorff (DSDW)

Nachdem Irena Wachendorff nun leider ihren freiwillig-unfreiwilligen Abschied nehmen musste von den Brettern, die für sie die Welt bedeuten, und sich eine wohlverdiente Auszeit gönnt, stellt sich die Frage, wo, wie und wann ein Ersatz für Deutschlands erfolgreichste Irena-Wachendorff-Darstellerin gefunden werden kann.

von Gerrit Liskow

Wir nehmen uns der Sache an und bitten unsere verehrten Leserinnen und Leser zum Wettbewerb: Wer wird die neue Irena der Herzen? Wer tritt ihre Nachfolge als “gedenkpolitische” Nebelkerze der Nation an? Wer möchte sich als Koscher-Siegel der deutschen, “legitimen Israel-Kritik” empfehlen? Kurz: Wer gibt die beste Irena Wachendorff in diesem Land? Deutschland sucht die Super-Irena, wie gesagt.

Zum Hintergrund: Nachdem einige nicht ganz unwesentliche Details aus der “dichterisch” anscheinend freischwebend zusammengesponnenen Ersatz-Biografie von Remagens berühmtester Dichterin auf der ganzen Welt in immer offensichtlichere Widersprüche geraten, geben sich die Titeleverteidigerin und ihr Fanclub arge Mühe, in die Bruchstücke eines angeblichen Lebens so etwas Ähnliches wie einen kohärenten Sinnzusammenhang hineinzuinterpretieren.

Nieder mit der Wahrheit – Solidarität mit Irena Wachendorff!

Der Trend geht zur Zweitbiografie, verehrte Leserinnen und Leser. Und solange der gesellschaftliche Zweck die “politischen” Mittel heiligt, macht er auch vor der Instrumentailisierung der Shoah nicht halt.

In diesem Sinne ist die aktuelle Titelverteidigerin bereits kühn in Vorlage gegangen: Aus ihrem Vater, dem Wehrmachtsoffizier, machte sie einen Rabbinerberater, und von ihrer Mutter behauptet Frau Wachendorff jun., sie habe die berüchtigte Häftlingsnummer aus Auschwitz auf den Unterarm tätowiert; Ursache war in diesem Fall aber vermutlich ein Akt “dichterischer Freiheit”, und nicht die Shoah.

Von ihrer eigenen Kindheit behauptet Irena Wachendorff, sie sei “von Auschwitz bestimmt” gewesen.

Nun, das könnte sogar mal der Wahrheit entsprechen, immerhin soll ihr Vater in Auschwitz gewesen sein, zumindest nach Aussage der Frau Wachendorff sen., und die müsste es wohl wissen.

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