Vorletztes Aufgebot: Bodo Ramelow läßt “aufklären”

Ein Verschwörungstheoretiker, der von “Strippenziehern und deren Handlangern” geplagt wird, klärt, meinen er und Bodo Ramelow, der sich als V.i.S.d.P. zur Verfügung stellt, auf: “Wie ‘Feinde Israels’ erfunden werden”.

Die “erfundenen” “Feinde”, die wohl Freunde Israels sein wollen, nehmen es mit Fakten allerdings nicht ganz so genau. So behauptet der Autor des Pamphlets über den pax christi– Aufruf “Besatzung schmeckt bitter”:

“[E]s handelt sich nicht um einen Boykottaufruf, sondern um das Plädoyer zum Kaufverzicht bei Waren, die aus völkerrechtswidrigen Siedlungen stammen.”

Das ist eine erstaunliche Behauptung, schreibt der Autor doch selbst, der Aufruf sei “wegen seiner Fehlinterpretierbarkeit und seiner Undifferenziertheit sehr umstritten”. Gilt dies, ist es gewagt zu behaupten, es handle “sich nicht um einen Boykottaufruf”.

Beim Blick auf “palästinensische” Schützlinge der katholischen “Friedensbewegung” pax christi wird vielmehr klar, daß hinter der Formulierung, “die pax christi-Kommission lädt ein [..], auf Produkte mit der unklaren Ursprungsangabe ‘Israel’ zu verzichten”, sehr wohl ein Boykottaufruf steckt.

Von ganz besonders feindlich freundschaftlichen Gefühlen gegenüber der jüdischen Demokratie zeugt dann allerdings dieser Satz:

“Nun ist die israelische Hauptstadt zwar Tel Aviv, aber was stören solche Nebensächlichkeiten.”

Nun, es gab in der Tat eine Zeit, in der die israelische Hauptstadt Tel Aviv hieß. Doch schon 1953 zog die Knesset nach Jerusalem um und erklärte: “Jerusalem war, ist und bleibt Israels Hauptstadt”.

Bis 1967 war Ost-Jerusalem von jordanischen Truppen besetzt, die ihre international nie anerkannte Herrschaft dazu nutzten, in diesem Teil der Stadt für  Judenreinheit zu sorgen. Lebende Juden wurden ermordet oder vertrieben, Gräber der toten Juden geschändet, Synagogen zerstört.

Nachdem Ost-Jerusalem im Sechs-Tage-Krieg befreit werden konnte, wurde Jerusalem endlich wiedervereinigt; 1980 wurde mit dem Jerusalem-Gesetz dieses vereinte Jerusalem zur Hauptstadt Israels erklärt, was nicht nur SPIEGEL online weiß, sondern auch ein gewisser Barack Hussein Obama:

“Jerusalem will remain Israel’s capital, and no one should want or expect it to be redivided.”

Wer ein “erfundener” “Feind” Israels sein will, sollte dem US-Präsidenten in dieser Frage nicht widersprechen, denn sonst könnte durchaus der Verdacht aufkommen, die Anführungszeichen seien überflüssig.

tw24

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