Deutschland, Iran und die Bombe. Eine Entgegnung – auch auf Günter Grass

Buchvorstellung mit Matthias Küntzel aus Anlass der Veröffentlichung seines Buches mit gleichnamigem Titel. Im Anschluß Empfang mit Wine & Cheese. Mittwoch, 20. Juni 2012, 19.00 Uhr Robert-Koch-Saal, Dorotheenstr. 96, 10117 Berlin.

Die deutsche Öffentlichkeit möchte nur dann keine iranische Bombe, wenn Teheran freiwillig oder unter dem Druck der Sanktionen darauf verzichtet. Ihr gilt eine israelische oder eine israelisch-amerikanische Militäraktion als das allerschlimmste Übel – viel schlimmer noch als Atomwaffen in Khameneis Hand. Hieraus resultiert ein neuer, ein geradezu panischer Hass auf Israel, wie er in dem Gedicht von Günter Grass seinen Ausdruck fand. Warum? Berlin verfolgt einen janusköpfigen Kurs: Hier das Versprechen, diese Bombe nicht zu akzeptieren, dort der eiserne Vorsatz, auf harte Maßnahmen gegen Teheran zu verzichten. Die Bundesregierung nimmt die Bombe mit diesem Eiertanz in Kauf. Warum?

Die Bundesregierung hat selbst die Todesfatwa gegen den in Deutschland lebenden Sänger und Dichter Shahin Najafi – eine Idol der freiheitsliebenden Jugend in Iran – geschluckt und wochenlang auf jede Form von Protest verzichtet. Warum?

„Als das Scheitern der Sanktionspolitik absehbar und das Ende der Hoffnung auf eine friedliche Lösung erkennbar wurde, entschloss ich mich, dieses Buch zu veröffentlichen“ schreibt Küntzel in der Einleitung seines neuen Buchs. „Diese Textsammlung zeigt, was Regierungsbeamte, Banker, Mittelstandsbetriebe, Linke, Grüne und Politikberater getan haben, um Sanktionen gegen Teheran zu unterlaufen und die Wahrscheinlichkeit eines Krieges im Nahen Osten somit zu erhöhen. Das Buch will in der laufenden Debatte um Krieg und Frieden Orientierungshilfe sein und dazu beitragen, die Ursachen für das Debakel zu ergründen und hieraus Schlussfolgerungen zu ziehen.“ Unkostenbeitrag: 3€.

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Eine Antwort zu Deutschland, Iran und die Bombe. Eine Entgegnung – auch auf Günter Grass

  1. Nicolaus von Schlaechter-Koch schreibt:

    Was gesagt werden muss
    Was gesagt werden muss – ein Pamphlet.

    Ist da aber einer von der Literatur,
    Biedermann von zweifelhafter Moral,
    nimmt Maß nach seiner Statur –
    GefallSucht aber beflügelt den Bau :
    Ein Mahnmal soll‘s werden,
    gegen das Vergessen und schwindende Interesse an seiner Person –
    wer kennt jene noch – geweiht durch Berufene –
    die zahlreichen Träger dieses einen Preises von der Literatur.

    Jener Herr von der Literatur –
    sendet der Welt SEINE OsterBotschaft PUR – ‚
    (ein Schelm, der Böses dabei denkt)
    macht sich zum Narr‘ und geistigen HofSchranz :
    Der Herren von Teheran.

    Diese aber brauchen zur inneren Diktatur den äußeren Feind –
    sprechen von Auslöschung desselben –
    schütten mit bezahlten Banden Ihr Öl in die Flamme regionaler Konflikte –
    doch durch jene werden die GastVölker mehr terrorisiert
    denn der vermeintliche Feind.

    Wollen wohl ans ‚GanzGroßeFeuer‘ –
    um die von ihnen so verachteten GlaubensBrüder der Gegend zu beherrschen –
    den Rest der Welt aber zu bedrohen.

    Sind eine der vielfältigen Spitzen der ‚AntiModerne‘ in ihrem allgegenwärtigen Kampfes gegen Teile der ‚Moderne‘ als da wären
    Toleranz, Freiheit und Ratio –
    – ein Kampf, der in uns selbst tobt –
    denn – wenn wir lesen können :
    So in dem kauzigen Herrn von der Literatur.

    Aber der besagte Herr von der Literatur findet Claqueure ….
    Aufgeregte und Aufreger selbst,
    dabei GutMenschen sicherlich von Statur und Herkunft –
    auch besorgte Damen und Herrn von der Kunst und Kultur –
    ihre Entlohnung liegt in der Genugtuung –
    sind Auswurf eines fatalen BildungsSystems nur –
    Neurotiker von Berufung allemal –
    und lassen unter sich bei dem Wort vom Atom –
    wollen kontrollieren, sich selbst aber jeglicher Kontrolle entziehen –
    wie der belobte Herr von der Literatur.

    Der Herr von der Literatur will mahnen, urteilen, warnen –
    hat aber geschichtlich schon derbe danebenGegriffen.
    Er ist nun mal von der Natur: Die Götter allwissend –
    allemal besser weiß es der Titan von der Literatur !
    Doch die Moral seines Urteils ist fatal :

    Sie sollen Kontrolle haben –
    die besorgten Damen und Herren –
    auch die von der Kunst und Kultur –
    befiehlt wohlmeinend allen Völkern der Region
    der Herr von der Literatur –
    !Ha!

    soll doch noch zum guten Ende –
    SEIN deutscher Segen die Welt bewegen !?

    Die Welt nimmt zur Kenntnis und dreht sich –
    verärgert, vielleicht grinst Sie auch nur –
    beim Anblick des kuriosen Alten von der Literatur !

    Tut, als dass er nichts wär‘ als einer von der Literatur –
    will uns ein !Denk-Mal! des BiederSinnMannes hinterlassen
    – und ist doch BrandStifter nur.

    Nicolaus von Schlaechter-Koch

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