Liebe Susi K.,

daß Du lebende Juden ungefähr so erbaulich findest wie es Hamas, Islamic Jihad und Fatah tun, hast Du bereits mehrfach gezeigt. Während  Hamas-Gründer Mahmoud Zahar erklärt, seine “Befreiungsbewegung” denke gar nicht daran, sich zu entwaffnen, frohlockst Du, “die Islamisten der Hamas signalisierten jüngst Bereitschaft, vom bewaffneten Widerstand abzulassen und stattdessen auf den friedlichen Protest zu setzen.”

Und lädt Benjamin Netanjahu, der isrealische Ministerpräsident, zu Gesprächen über eine Lösung des Konflikts zwischen “Palästinensern” und Israel ein, überschriftest Du: “Der Chef will keinen Frieden”. Wir wissen nicht, ob die Wissenschaft für dieses Phänomen schon einen zungenbrecherischen Namen gefunden hat, behandlungsbedürftig scheint es aber allemal.

Denn Deine Selbstheilungskräfte sind, nun, sieh selbst:

Die New York Times würde gewiß toben, kündigte Israel den Neubau von über 850 Häusern voller Wohnungen auch für Juden an. Doch statt dessen leitartikelt die amerikanische Tageszeitung für ihre Verhältnisse nachgerade begeistert: “A Glimmer?”:

“There may be some glimmer of hope in Mr. Netanyahu’s decision to support an Israeli Supreme Court order to close an illegal neighborhood, known as Ulpana, in the West Bank settlement of Beit El.”

Und würde Uri Ariel, Abgeordneter der National Union Party in der Knesset, tatsächlich klagen, Benjamin Netanjahu, habe “Siedlern einen Dolchstoß in den Rücken versetzt”, hätte dieser ein Hausbau-Programm im von Dir gemeldeten Umfang verkündet? Würde Ze’ev Elkin vom Likud sich sorgen, “the Ulpana residents would end up in a situation similar to that faced by those who were evacuated from their homes in Gush Katif”?

Liebe Susi K., unter der Überschrift “Ein Notfall namens Fremdenfeindlichkeit” schrieb Christian Jakob gestern auf die Titelseite der taz zwei interessante Sätze: “Nicht die Fremden sind der ‘Notfall’ in Europa. Vielmehr ist es die Fremdenfeindlichkeit.” Weshalb erklärst Du, Susi K., Juden, die auf legal erworbenem Grund bauen und leben wollen, zum Problem und nicht den mörderischen Judenhaß gewisser “Palästinenser”?

Aber, das räumen wir bedauernd ein, Du, geschätzte Susi K., hast ja bereits ein Problem damit, Häuser von Wohnungen zu unterscheiden. Unsere Frage überfordert Dich in Deinem angeschlagenen Zustand vielleicht. Widme Dich daher also lieber Deiner Genesung statt unserer Frage. Wir wünschen Dir und uns gutes Gelingen.

tw24

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