Oh Süddeutsche, du Scheinheiligste aller Gazetten

Warum kritisiert eigentlich niemand (aus der Politik) Mauretanien, fragen heute zwei Nachwuchstalente

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…in der Süddeutschen [1]:

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Und Sie geben natürlich auch die Antwort auf die Frage. Die geht ungefähr so:

“Der Westen..blabla…Bollwerk gegen Immigration…blabla…die USA…blabla…die Saudis…blabla…mit den USA gegen Irak…blabla…Sicherheitszusammenarbeit mit den USA…blabla…Washington hilft dem Land mit Militärtraining und Polizeiausbildung…” (alles etwas vorhersehbar im Hause SZ, aber lesen Sie das bitte selbst)

Gut. Eine Meinung. Bleibt aber immer noch die Frage, wie’s denn mit der Kritik an Mauretanien und der Sklaverei durch die Medien steht. Warum nehmen die das drängende Problem nicht auf’s Korn? Na ja, wenigstens macht das unsere Süddeutsche. Oder? Kuck hier:

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Stolze 127 Artikel zu Mauretanien. Seit 2003, also seit 10 Jahren. Und nicht wenige davon gehen tief in die Problematik hinein. Der da zum Beispiel:

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Na ja, der vielleicht nicht. Aber ganz ehrlich: die SZ hat eine andere Obsession wichtigere Aufgabe, als sich um das Leid schwarzer mauretanischer Sklaven und Minderheiten zu kümmern. Etwa in 6080 Artikeln, Kommentaren und Bemerkungen zu Israel

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…oder derer 3147 zu den Palästinensern

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Diese deutliche Gewichtung des Heimatblattes ficht natürlich unsere Nachwuchsjournalisten nicht an in dem eifrigen Bemühen, bei der Suche nach Schuldigen auf andere zu zeigen. Und es veranlasst sie auch nicht dazu, etwas mehr Wahrheit in ihre Berichterstattung einfließen zu lassen. Etwa wenn sie schreiben, die Sklaven in Mauretanien seien…

“Eigentum “weißer” Besitzer ohne Recht auf Eigentum, Erbe oder Schulbildung, Analphabeten ohne Zugang zur Schule.”

Das mit dem “weißen” Besitzer steht zwar in Anführungszeichen, aber näher erklärt wird es nicht. Erst wer sich eingehender mit dem Thema beschäftigt, selbst recherchiert (z.B. durchaus auch in Wikipedia), erfährt, was es mit den “weißen” Sklavenhaltern auf sich hat und dass er eventuell im ersten Moment einem Trugschluß aufgesessen ist, wo doch vorher der “Westen” so gern als Schuldiger ins Feld geführt wird…

“Etwa 70 Prozent der Bevölkerung sprechen Hassania. Sie gehören zu den arabisch-berberischen Mauren. Etwa die Hälfte dieser Hassania-Sprecher werden als Bidhan oder Weiße Mauren bezeichnet und gehören zu den beiden oberen Schichten der traditionell stark hierarchisch gegliederten mauretanischen Gesellschaft, den Hassani (Kriegern) und Marabouts (Islamgelehrten).” (Hervorhebung Moritatensaenger; Zitat Wikipedia [2])

Es sind muslimische Herrenmenschen, welche die überwiegend schwarzafrikanische Minderheit versklaven. Aber das mit offenen Worten klarzustellen ist ein No-Go, wenn man bei der SZ als Jungjournalist so etwas wie Karriere im Sinn hat. Oder wahrscheinlich überhaupt schon, wenn man seinen Artikel an den Chefredakteur bringen will. Weshalb man vermutlich auch schon bei solchen Kleinigkeiten wie dem Landesnamen um zu offensichtliche Tatsachen herumeiert. Mauretanien heißt nämlich offiziell Islamische Republik Mauretanien (oder korrekter République Islamique de Mauritanie). Was die wuchernde Sklaverei eher erklärt, als das ganze “der Westen” und “die USA” geseiere der beiden Schreiber. Wer das Phänomen erklärt haben will, sollte besser nicht Obermaier und Schenck befragen, sondern Leute vom Fach:

“Wenn die Muslime Kuffār gefangen nehmen, wird ihr Besitzrecht durch das Gesetz des Schöpfers von allem, dem Allweisen und Allwissenden, begründet. Dieses Recht ist also bestätigt und etabliert. Wenn dann der Sklave Muslim wird, ist sein Recht, der Sklaverei zu entkommen, indem er den Islam annimmt, durch das vorherige Recht des Mujāhid, ihn in Besitz zu nehmen bevor er Muslim wurde, aufgehoben und es wäre ungerecht, das vorherige Recht aufgrund eines späteren Rechts zu annullieren, wie jedem intelligenten Menschen bekannt ist.” (”Islam nach Quran & Sunnah”; Thema Islam und Sklaverei für das Hier und Heute (!!!) auf ahlu-sunnah.com [3])

Und nun zum Schluß nochmal zurück zur Ausgangsfrage:

“Warum kritisiert eigentlich niemand Mauretanien?”

Antwort:

Weil Euch, lieber Frederik Obermaier und Niklas Schenck, das tatsächliche Problem so wenig interessiert wie Euer Blatt in München. Aber seid unbesorgt, Ihr werdet deshalb nicht arbeitslos. Es gibt ja noch die “Kritik” an Israel, wo zwar auch das tatsächliche Problem nicht interessiert, wo aber wenigstens Auflage gemacht und Klicks generiert werden können.

Weiterlesen bei suedwatch…

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