Adorno Preis für Hamas Fan

Bild: questioningtranssexuality

Für den diesjährigen Theodor W. Adorno Preis hat das Kuratorium der Stadt Frankfurt sich Judith Butler ausgewählt. Wenn Butler gerade nicht diskurstheoretisiert (zu seinem Glück blieb die Lektüre ihres Werkes Adorno erspart), dann wirbt sie gerne etwa für die Eingemeindung diverser islamistischer Antisemitentrupps in die globale Linke:

„Yes, understanding Hamas, Hezbollah as social movements that are progressive, that are on the Left, that are part of a global Left, is extremely important.“

Und außerdem engagiert sie sich bei der unseligen “Boykottiert Israel (BDS) Kampagne”, von der selbst Noam Chomsky sich inzwischen distanziert, und ist gerne gesehener Gast bei “Israeli Apartheid Weeks”, auf denen sie dann vehement einen kulturellen und akademischen Boykott Israels fordert.

Judith Butler und der Theodor W. Adorno Preis! Stünde es nicht schwarz auf weiß auf den Seiten der Stadt Frankfurt, man würde es für einen ganz ganz schlechten Witz halten:

„Das Kuratorium des Adorno-Preises begründet seine Entscheidung für Judith Butler wie folgt: „Mit dem Theodor-W.-Adorno-Preis des Jahres 2012 wird eine der maßgeblichen Denkerinnen unserer Zeit geehrt. Für Fragen über Identität und Körper sind ihre Schriften maßgeblich und werden weltweit rezipiert. Als Vordenkerin eines neuen Verständnisses von Kategorien wie Geschlecht und Subjekt, aber auch der Moral, ist sie immer dem Paradigma der kritischen Autonomie verpflichtet. Spurenelemente von Butlers Theoriegebäude finden sich in Werken der zeitgenössischen Literatur, dem Film, dem Theater und der Bildenden Kunst.“

Dem Kuratorium des Theodor-W.-Adorno-Preises 2012 gehören neben den ständigen Mitgliedern in diesem Jahr die Soziologin Martina Löw, die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz, der Philosoph Rainer Forst und der Kritiker Jürgen Kaube an.“

Über das Verhältnis von kritischer Theorie und Israel hat Stephan Grigat vor einigen Jahren ein Essay geschrieben. Was Adorno, in dessen Namen man der Judith Butler nun diesen Preis verleiht, von ihren Umtrieben gehalten hätte bedarf deshalb keiner weiteren Ausführungen.

Wenn ernsthaft der Adorno Preis an Judith Butler verliehen wird , dann sollte konsequenterweise Martin Heidegger posthum noch die Martin Buber Medaille bekommen, Hans Grimm vielleicht einen Benjamin Orden erhalten und Henning Mankell ein Else-Lasker Schüler Stipendium für seine Teilnahme auf der Mavi Marmara.

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