Das Boot

Durch die Lieferung von Unterseebooten, die vom Empfängerland Israel auch mit Waffen mit Kernsprengköpfen bestückt werden könnten, habe Deutschland, erklärt der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak, “die Existenz des Staates Israel für viele Jahre gesichert”. Die Deutschen könnten “stolz darauf sein”.

In einigen Staaten, die mit Israel verbündet sein wollen, wäre man über ein solches Lob gewiß erfreut. In Deutschland hingegen, das sich zu den allerbesten Freunden der jüdischen Demokratie zählt, ist man not amused. Die von Angela Merkel geführte Regierung läßt ihren Sprecher Steffen Seibert verkünden, “an Spekulationen über die spätere Bewaffnung beteiligt sich die Bundesregierung nicht”.

Und die SPD schickt mit Rolf Mützenich einen “Nahost-Experten” vor, der ganz aufgeregt Aufklärung von Angela Merkel einfordert. “Die Bundesregierung muss jetzt endlich darüber Auskunft geben, ob Informationen zutreffen, wonach die von Deutschland gelieferten U-Boote auch mit Trägersystemen ausgerüstet werden können, die atomare Sprengköpfe tragen”.

Während der iranische Generalstabschef Hassan Firouzabadi erklärt, “the Iranian nation is standing for its cause that is the full annihilation of Israel”, findet auch Jürgen Trittin von Bündnis 90/Die Grünen die Vorstellung, Israel könne auf solche Versuche mit deutschen U-Booten und Waffen aus eigener Produktion einigermaßen wirksam antworten, “verwunderlich”. Wer solche Freunde hat …

Der SPIEGEL, der in dieser Woche besonders häufig das Wort “Judenstaat” druckt, hat dabei wenig Überraschendes zu bieten, schon gar keine Enthüllung oder Neuigkeiten. Robert Mackey etwa schrieb auf der Website der New York Times am 1. November des vergangenen Jahres, “Israel already has three of the German-made ‘Dolphin’ submarines, which can fire nuclear missiles”.

Am 19. Dezember des gleichen Jahres berichtete die israelische Tageszeitung Jerusalem Post unter der Überschrift “Navy completing secret 2 year submarine upgrade”: “Israel’s submarines are the military’s most expensive platform and are often referred to as the country’s second-strike doomsday weapon due to their reported ability to fire cruise missiles tipped with nuclear warheads.”

Auch Haaretz weiß und schreibt im November des vergangenen Jahres, “Dolphin-class submarines are capable of carrying nuclear-tipped missiles”. Wenn die deutsche Opposition erst jetzt, Monate später, “Nahost-Experten” präsentiert, die wissen wollen, “ob Informationen zutreffen”, ist alles über deren Qualifikation gesagt. Was derweil vom SPIEGEL zu halten ist, erklärt der auf Seite 23 selbst:

“Darf Deutschland, das Land der Täter, Israel, dem Land der Opfer, beim Aufbau einer Atomwaffenstreitmacht helfen, die geeignet ist, Hunderttausende Menschenleben auszulöschen?”

Daß sie, die angebliche “Atomwaffenstreitmacht”, Millionen Menschenleben retten könnte, kommt dem deutschen Nachrichtenmagazin offenbar nicht in den Sinn. Dem “Judenstaat” ist nicht zu trauen, die Juden haben nichts, aber auch gar nichts in den deutschen Fortbildungsanstalten Auschwitz und Sobibor gelernt.

tw24

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