Vom Staatsempfang zum Staatsbegräbnis: Joachim Gauck besucht eine “palästinensische” Friedenstaube

Es ging einiges schief, als 1975 “palästinensische” Terroristen aufbrachen, Rache zu üben dafür, daß es israelischen Sicherheitskräften in Beirut zwei Jahre zuvor gelungen war, drei ihrer Anführer auszuschalten.

Planten die Terroristen ursprünglich, in der israelichen Touristenmetropole Nahariya ein Blutbad anzurichten, entschieden sie sich nach einer erfolglosen Probe, bei der sie die Stadt in der Nacht nicht finden konnten, für Tel Aviv.

Dort wollten sie mit ihrer “Operation”, die heute als eine vorbildliche Heldentat gefeiert wird, einen Club attackieren, der von Jugendlichen besucht wurde, und das Opernhaus der Stadt.

Doch auch diese unzweifelhaft “militärischen” Ziele konnten die Angreifer, die per Boot vom Mittelmeer her kamen, in jener März-Nacht nicht finden. Und so entschieden sie sich, das einzige beleuchtete Gebäude zu stürmen – das Savoy-Hotel.

Die internationalen Gäste des Hotels nahmen die PLO-Banditen als Geiseln, mit ihnen wollten sie mehrere ihre “Kameraden” aus israelischer Haft freipressen. Am 6. März 1975 berichtete die New York Times, wie es weiterging:

“A bold terrorist strike into the center of Tel Aviv ended this morning in a hail of bullets and several explosions that blew away the top two floors of a hotel in which a band of Arab guerrillas held an unknown number of Israelis as hostages. [..]

In Beirut, Lebanon, the pricipal Palestinian guerilla organization, Al Fatah, claimed responsibility for the raid [..].”

Zwei Tage später, am 8. März 1975, meldete die Tageszeitung neue Details, nachdem in den Trümmern fünf weitere Opfer entdeckt worden waren:

“The death toll is now 18, including seven of the Arabs. A police spokesman said the five found today were two Swiss, a West German a Somali and a teen-aged boy from the Netherlands [..].”

Auf dem Segelboot, mit dem die “palästinensischen” Terroristen in Tel Aviv gelandet waren, fanden israelische Sicherheitskräfte auch Bilder Yassir Arafats, den die NY Times seinerzeit “the Palestinian guerilla leader” nannte.

Der Nachfolger Yassir Arafats an der Spitze der Terrororganistion Fatah empfing – unter dem Bild seines Vorgängers – heute Joachim Gauck in dessen Eigenschaft als Bundespräsident jenes Deutschlands, aus dem Hans Gassen, eines der Opfer der Terroristen, stammte.

Groß war heute die Freude in Ramallah auch über die Heimkehr der Überreste der bei der Befreiung des Savoy neutralisierten “palästinensischen” Terroristen, mit denen “Joachim Gauck [es] nicht aufnehmen” konnte, wie die FAZ schreibt:

“Kaum hatte der deutsche Bundespräsident am Donnerstag in Ramallah den Amtssitz des palästinensischen Präsidenten verlassen, sollte dort eine Trauerfeier für Palästinenser beginnen, die in Israel bei Anschlägen und anderen bewaffneten Aktionen ums Leben gekommen waren.”

Zum Auftakt seines Besuchs in Israel hatte Bundespräsident Joachim Gauck dem “palästinensischen” “Präsidenten” Abu Mazen bescheinigt, dieser wolle “nach meiner Überzeugung den Frieden”. Wie die “Trauerfeier” (auch) für die Mörder Hans Gassens zeigt.

Ob Joachim Gauck wohl etwas anfangen kann mit diesem Namen?

tw24

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