Made in Irreland

Der irre irische Außenminister Eamon Gilmore, nebenbei auch damit beschäftigt, die irische Sozialdemokratie zu führen, überrascht. Der antiisraelische Irre spricht sich nämlich gegen einen “Kulturboykott” der jüdischen Demokratie aus:

“Eamon Gilmore has criticised what he described as ‘unacceptable efforts to harass artists with a view to intimidating them from exercising their freedom of choice’ in relation to engagement with Israel.”

In der Tat sehen Künstler, die in Israel auftreten wollen, sich regelmäßig heftigen organisierten Angriffen ausgesetzt, die nicht selten dazu führen, daß die betroffenen Künstler aus Angst ihre geplanten Auftritte in Israel kurzfristig absagen.

Und so gaben nun auch die Künstler der irischen Band Dervish dem Druck der “Menschenrechtsaktivisten” nach. Sie hätte, so die Band, nichts vom “Kulturboykott” gegen Israel gewußt und nicht geahnt, welchen “Sturm der Bosheit” sie mit ihrer Auftrittsankündigung auslösen würde.

Wenn er analysiert, daß solche Attacken einen Angriff auf die Freiheit der betroffenen Künstler darstellen, ist Eamon Gilmore also durchaus zuzustimmen, trotzdem – oder gerade weil – er selbst ein erklärter Gegner Israels ist, wie er ebenfalls erst vor wenigen Tagen deutlich machte:

“Eamon Gilmore hinted that he planned to push the European Union to block goods produced in the settlements, in order to pressure the Israeli government into making changes in policy.

Mr Gilmore said settlements in the West Bank were ‘making the achievement of a two-state solution in the Middle East impossible.

‘If there isn’t a change in Israeli policy in relation to settlements in particular, I think we may have to look at some additional measures,’ he said.”

Weshalb ausgerechnet Unternehmen, die mehr als 35.000 “Palästinenser” beschäftigen, denen ihr “Präsident”, der Jordanier Abu Mazen, das allerdings verbieten will, ein Hindernis sein sollen für eine two-state solution, bleibt Eamon Gilmores Geheimnis.

Denn tatsächlich beteiligen just jene Unternehmen, die nach seinem Willen die EU boykottieren soll, sich ganz praktisch daran, “Palästinensern” eine Perspektive zu eröffnen, die sie unabhängig macht von “Hilfsgeldern”, die ohnehin nur allzu oft in den Taschen korrupter PA-Beamter verschwinden.

Letztere müssen selbstverständlich um ihren geraubten Wohlstand fürchten, sollten die üppigen Überweisungen aus Europa ausbleiben, weil “Palästinenser” zunehmend über eigene Einkommen verfügen. Nicht zuletzt deswegen bekämpfen sie und ihre Hilfstruppen jede “Normalisierung”.

Auf einen weiteren Aspekt weist Barry Williams hin: Statt nämlich ausschließlich Israel zu “kritisieren”, müßte der irische Außenminister, wollte er wenigstens glaubwürdig sein, sich bei der Europäischen Union für weitere Maßnahmen einsetzen:

“If Minister Gilmore wishes to seek a boycott of Israeli settlement goods, we seek an EU wide boycott of Moroccan goods made in occupied Western Sahara and Indonesian goods made in West Papua New Guinea.”

Daß Eamon Gilmore daran nicht einmal denkt, ist ein Hinweis darauf, was ihn – und mit ihm Regierungen nicht nur in Europa, sondern auch in Südafrika – wirklich antreibt. Die Europäische Union hat dafür sogar eine Arbeitsdefinition:

“Beispiele von Antisemitismus im Zusammenhang mit dem Staat Israel [..] können folgende Verhaltensformen einschließen [..]: Die Anwendung doppelter Standards, indem man von Israel ein Verhalten fordert, das von keinem anderen demokratischen Staat erwartet und verlangt wird.”


tw24

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