Piratenpartei watet weiter im braunen Sumpf

Piratenpartei watet weiter im braunen Sumpf
Foto: Das Zöpfchen hat er von Hagen Rether !
Ein führender Vertreter der Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus hat mit seinem Vergleich der Piraten mit der NSDAP, für Empörung gesorgt.

Der Berliner Fraktionsgeschäftsführer Martin Delius sagte dem Magazin Spiegel: “Der Aufstieg der Piratenpartei verläuft so rasant wie der der NSDAP zwischen 1928 und 1933.”

Die politische Konkurrenz ist außer sich und aus den Reihen der Parteien hagelt es scharfe Kritik.

Eine Woche vor dem Parteitag der Piraten in Neumünster zog Delius daraufhin seine Kandidatur für den Bundesvorstand der Partei zurück.

Er sagte, so wie er unter dem Eindruck seiner NSDAP-Äußerung künftig wahrgenommen würde, könnte er im Parteivorstand nicht mehr bewegen, was er möchte.

Delius’ Worte sind mittlerweile der zweite NSDAP-Vergleich eines führenden Piraten binnen einer Woche.

Der Berliner Landeschef Hartmut Semken hatte sich mit teilweise drastischen Worten gegen den Ausschluss von Piraten ausgesprochen, die rechtsradikale Positionen vertreten.

Unter anderem argumentierte er, die letzte Partei, die mit der gezielten Verfolgung von Personen “einen Riesenerfolg” erzielt habe, sei die NSDAP gewesen.

Semken sagte dem SPIEGEL: “Ich werde nicht verachten lernen, deswegen werde ich selbst auf Nazis nicht mit Verachtung reagieren.

Wenn ich damit ungeeignet bin, den Landesverband zu vertreten, dann haben wir tatsächlich ein Problem.”

Unerträglicher Vergleich 

Der Vergleich der eigenen Wahlerfolge mit dem Aufstieg der NSDAP bis 1933 ist einfach unerträglich und gibt Anlass zu dem Verdacht, dass  in den Köpfen solcher Piraten einiges durcheinander geht.

Die Piraten müssen deshalb wie jede andere Partei in Deutschland Positionen beziehen und es müssen klare Ansagen her: Wie haltet ihr es mit Israel? Wie mit Deutschlands Nazi-Vergangenheit? Wie mit den Rechtsradikalen?

Diesen Fragen kann man zukünftig nicht mit der klassischen Piraten-Antwort “Keine Ahnung” begegnen.

“Juden an sich unsympathisch”

Am 23. Januar 2012, hatte der 23-jährige Pirat Kevin Barth beim Kurznachrichtendienst Twitter geschrieben, Israel betreibe eine “Kackpolitik”. Außerdem hatte er gesagt, er finde “den Juden an sich unsympathisch”.

Wenige Tage nach seinen Äußerungen wurde Barth zum Vorsitzenden der Piratenpartei in Heidenheim gewählt.

Nach massiver Kritik an seinen Äußerungen ist Barth am 7. Februar von seinem Amt zurückgetreten.

Redaktion israel-nachrichten

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Eine Antwort zu Piratenpartei watet weiter im braunen Sumpf

  1. esther schreibt:

    Ich möchte hier eigentlich gerne wie weiland Joschka Fischer im Bundestag sagen:“ Mit Verlaub Herr Barth, Sie sind ein Arschloch!“ Dies vor allem deshalb, weil sich dieser Möchtegernpolitiker der Fäkalsprache bedient, die bei einem Dreijährigen, der sich gerade in der analen Phase befindet, durchaus opportun ist. Bei einem 23-Jährigen sehe ich darin ausschliesslich Zeichen einer wahrscheinlich incurablen Infantilität. Bei solchen Partei“grössen“ verstehe ich es gut, dass sich Marina Weisband zurückgezogen hat!

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