Europäische Beschwerden

Nach einem mehrere Jahre dauernden Verfahren, das allen Beiteiligten genug Zeit gab, ihre Argumente vorzutragen und Beweise vorzulegen, entschied in dieser Woche ein Gericht in der israelischen Hauptstadt, von Arabern besetzte Gebäude den rechtmäßigen Eigentümern zurückzugeben.

Bis 1948 hatte das Grundstück, auf dem die beiden Gebäude errichtet worden waren, jüdische Eigentümer, die bei deren Einmarsch durch die jordanische Soldateska vertrieben worden waren; vor 35 Jahren wurden auch die Gebäude von einem jüdischen Bürger gekauft.

Nach mehr als drei Jahrzehnten wurde damit ein Zustand hergestellt, der als rechtmäßig zu bezeichnen ist.

Die widerrechtlich in den Häusern lebende arabische Familie Natche mußte die Gebäude räumen, zudem muß sie den rechtmäßigen Eigentümern 250.000 Shekel für deren Gerichtskosten ersetzen. Der Israel Land Fund, der die Eigentümer vertritt, verzichtete jedoch auf die Zahlung.

Am Donnerstag zog zogen neue jüdische Bewohner in die Häuser ein.

Gleich zwei Vertretungen der Europäischen Union sind nun – vermutlich aufgeschreckt durch Proteste eines UN-Repräsentanten, der sich um Äquidistanz schon gar nicht mehr bemüht – entsetzt:

“The EU missions stated that they ‘condemn the eviction of the Natshe family from their home in the east Jerusalem neighborhood of Beit Hanina,’ according to AFP [..]

Khaled Natche, his wife, Lubna, and their nine children were evicted after an eight-year legal battle found that the land was legally purchased by Jews.”

Ein anderes Verfahrungen, das freilich eher hektisch abgehalten wurde und auf einem unter Folter erzwungenen “Geständnis” aufbaute, ignorieren die EU-Vertreter erstaunlicherweise. Dabei wurde in ihm doch ein “Palästinenser” zum Tode verurteilt.

Während die Familie Natche nur vor dem Problem steht, eine neue Bleibe zu finden, könnte das Leben Muhammad Abu Shahalas alsbald ein Ende finden, weil er gegen ein unzweifelhaft rassistisches “Gesetz” verstieß, das den Handel mit Juden als “Kapitalverbrechen” definiert.

Gewiß sind die Natches zu bedauern, da sie ihre Wohnungen verloren haben. Allerdings fiel das Urteil natürlich nicht plötzlich vom Himmel, und es ist zudem das Ergebnis eines rechtsstaatlichen Verfahrens.

Wer über die Entscheidung des israelischen Gerichts klagt, aber zur gegen Muhammad Abu Shahala verhängten Todesstrafe überaus beredt schweigt, offenbart eine moralische Verkommenheit, die ihn oder sie disqualifiziert, über ein israelisches Gericht ein Urteil fällen zu dürfen.

In der Tat scheint die Europäische Union – vertreten durch ihre Repräsentanten in Ramallah und Jerusalem – einverstanden zu sein mit der rassistischen “Gesetzgebung” der PA. Deutschland berät und finanziert übrigens jene, die Verstöße gegen diese “Gesetze” verfolgen sollen.

Auf ihre Investition in angewandten Antisemitismus kann die deutsche Regierung wahrlich stolz sein.

tw24

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