Du bist Deutschland

Deutsche Staatsbürger, die vor 1928 geboren wurden, müssen, wenn sie um ein Einreisevisum für Israel nachsuchen, eine Erklärung ausfüllen, die Auskunft gibt über ihr Verhältnis zum Deutschen Reich.

Günter Grass, der als nazionales Gewissen mehrfach für die SPD wahlkämpfte, hat Israel zuletzt 1971 besucht, und es ist wohl davon auszugehen, daß der 1927 Geborene damals bei der Beantragung eines Visums zur Einreise in die jüdische Demokratie bewußt falsche Angaben machte.

Erst 2006, da war ihm schon ein Literaturnobelpreis verliehen, räumte Günter Grass ein, Mitglied der Waffen-SS gewesen zu sein, einer Organisation, zu deren Tugenden “besondere Härte und Grausamkeit [..] insbesondere gegen die Zivilbevölkerung” zählten.

Wegen dessen Mitgliedschaft in der Waffen-SS hat der israelische Innenminister Eli Yishai Günter Grass nun zur persona non grata erklärt, nachdem dieser mit einem “Gedicht” sich international als eifriger Bewahrer und Anhänger nationalsozialistischer Ideologie gezeigt hatte.

“Die Juden sind unser Unglück”, erklärte 1879 Heinrich von Treitschke; “die Juden sind unser Unglück”, verkündete jede Ausgabe des antisemitischen Hetzblatts Der Stürmer; “Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden”, schreibt 2012 Günter Grass – “mit letzter Tinte”.

Von linken “Freunden Israels” wie rechten Judenfeinden dafür gefeiert, behauptet der “Dichter”, Israel wolle die Bevölkerung Persiens auslöschen, und leugnet, daß es das Regime in Teheran ist, das vollenden will, woran nicht zuletzt die Waffen-SS mit militärischer Gewalt gehindert werden mußte.

Zivilisierten Menschen sollte Günter Grass’ antisemitische Hetze, die dem jüdischen Staat das Recht abspricht, seiner Bewohner Gesundheit und Leben zu schützen, mindestens peinlich sein. In Deutschland reicht es jedoch nur zu einer “Friedensbewegung”, die für Günter Grass aufmarschiert:

Und zu einer politischen Klasse, der es nicht peinlich ist, das von Israel bekräftigte Einreiseverbot für den SS-Mann Günter Grass als “überzogen und falsch” und “unangemessen” zu denunzieren, werde es doch “dem Thema nicht gerecht”.

Lustigerweise sind das genau die Vokabeln, mit denen Israel “kritisiert” wird, verteidigt es sich gegen kriegerische wie terroristische Angriffe. Angemessen und richtig kann die jüdische Demokratie wohl nur handeln, gibt sie sich auf – sei es im Verteidigungsfall oder nur dabei, alten SS-Männern die (touristische) Einreise zu verwehren.

Es spricht jedenfalls Bände über das, was sie “Freundschaft” zu Israel nennen, solidarisieren sie sich nun von B wie Volker Beck bis M wie Rolf Mützenich mit einem Greis, dem zum Ende seines Lebens nur noch die Sprüche seiner SS-Jugend einfallen.
tw24

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