Weißwäscher

Mit dem “palästinensischen” Pfarrer Mitri Raheb soll in den nächsten Tagen ein evangelischer Theologe mit dem Deutschen Medienpreis geehrt werden, der, wie Reinhold Robbe, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, erkärt, “kein Friedenstifter” sei.

“Insbesondere die Tatsache, dass Raheb ganz wesentlich verantwortlich sei für das sogenannte Kairos-Papier, werfe die Frage auf, weshalb für den Medienpreis keine geeignetere Persönlichkeit gefunden werden konnte, betonte DIG-Präsident Robbe. Dem palästinensischen Pastor würden Rassismus und Hetze sowie eine Verdrehung theologischer Lehre vorgeworfen.”

Diesen Vorwürfen tritt nun Bischof Hans-Jürgen Abromeit entgegen:

“Raheb habe niemals das Recht des jüdischen Volkes bestritten, in Israel präsent zu sein, ‘niemals hat er eine extremistische Agenda verfolgt, niemals hat er antisemitische Aussagen getätigt’. Raheb habe den Deutschen Medienpreis verdient, schreibt Abromeit [..]. Der palästinensische Theologe wage es, Kritikwürdiges beim Namen zu nennen.”

Und damit kennt der deutsche Bischof sich zweifellos aus. So erklärte Hans-Jürgen Abromeit im Januar 2010 nach drei Reisen nach Israel und “Palästina”, was ihn am meisten bewegt:

“Ein Jahr nach dem Gaza-Krieg ist das Leben in den palästinensischen Gebieten ein Leben in einem Freiluftgefängnis. Die acht Meter hohe Mauer, mit der zum Beispiel Bethlehem durch den Staat Israel von dem Umland abgetrennt worden ist, zerstört die wirtschaftliche Grundlage des Lebens für die Palästinenser, schneidet sie von der notwendigen medizinischen Versorgung ab, trennt Familien, demütigt täglich die Menschen durch israelische Kontrollposten und schränkt auch die Religionsfreiheit ein.”

Daß der “Gaza-Krieg”, gemeint ist die israelische Operation Cast Lead, eine Verteidigungsmaßnahme gegen eine terroristische Offensive der Hamas aus Gaza war, das leider auch danach noch als Raketenabschußrampe “palästinensischer” Banden fungiert, muß dem Bischof entgangen sein.

Nichts mitbekommen hat der evangelische Geistliche offenbar auch von der Zweiten Intifada, in deren Verlauf “palästinensische” Terroristen Israel mit über 20.000 Anschlägen attackierten, bei denen über 1.000 Bürger der jüdischen Demokratie ermordet und mehr als 7.000 verletzt wurden.

Erst diese von Hamas, Fatah und Islamic Jihad ausgehende Gewalt, die ausdrücklich auf Zivilisten zielte, machte “die acht Meter hohe Mauer” zu einer Notwendigkeit. Sie schützt tatsächlich Leben, doch für den deutschen Bischof ist sie eine störende “Gefängnismauer”.

Für Bischof Hans-Jürgen Abromeit werden “täglich die Menschen durch israelische Kontrollposten” gedemütigt. Was geschieht, versagen die Kontrollposten, mußten in den Morgenstunden des 29. August 2011 jugendliche Club-Besucher in Tel Aviv erleben:

“A 21-year-old Palestinian from Nablus who launched a terrorist attack in south Tel Aviv on Monday has been identified as Muhammad Sa’afan.

Sa’afan confessed to ramming a taxi he carjacked into a police roadblock outside of a crowded nightclub, running down two officers, and then stabbing six additional policemen and club security staff. [..]

Sa’afan entered Israel illegally on Sunday. He hailed a taxi, and brandishing a knife to eject the driver, Nahmaz Azi.

After a brief struggle in which Azi was wounded, Sa’afan commandeered the vehicle and drove to the club, where a Border Police roadblock prevented him from reaching his intended victims.”

Durch “Allah ist groß”-Rufe machte der “palästinensische” Terrorist darauf aufmerksam, was “Religionsfreiheit” für ihn bedeutet; und gewiß traf es Bischof Hans-Jürgen Abromeit schwer, daß israelische Sicherheitskräfte schließlich auch dieses “Palästinensers” “Religionsfreiheit” einschränkten.

Mit den Judenmord verherrlichenden Gesängen stachen im Frühsommer 2010 Free Gaza-Jihadisten zur Fahrt nach Gaza in See. Nicht persönlich dabei, wahrscheinlich aber in Gedanken an Bord der Mavi Marmara war – natürlich Bischof Hans-Jürgen Abromeit.

Spätestens dann, wenn ausgerechnet ein solcher Stellvertreter erklärt, “[Mitri] Raheb habe den Deutschen Medienpreis verdient”, sollte, wer noch alle Sinne beisammen hat, davon absehen, mit Preis und Preisträgern gemeinsam gesehen werden zu wollen.
tw24

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