Musterschüler

Kürzlich wurden auf einer “dem ehrenwerten Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei” nahestehenden Website detaillierte Pläne veröffentlicht, wie die Judenfrage endlich endzulösen sei:

“Conservative site Alef has published a doctrine detailing why the destruction of the nation and the slaughter of all its people would be legally and morally justified.

The doctrine [..] warned that the chance to remove the ‘corrupting material’ of Israel must not be lost – and that it would only take nine minutes to wipe it out. [..]

The article, written by Khamenei’s strategy specialist Alireza Forghani, is now being run on most state-owned conservative sites, indicating it has the regime’s support.”

Ganz im Sinne dieser Planungen ergingen beim Besuch des Hamas-“Ministerpräsidenten” Ismael Haniya in Teheran am vergangenen Wochenende an diesen Anweisungen, die er so interpretierte:

“Rejecting any compromise with Zionist regime, Haniya said, ‘Gun is our only response to Zionist regime. [..] [W]e can obtain our goals only through fighting and armed resistance and no compromise should be made with the enemy.’”

Mit mehreren Anschlägen auf israelische Diplomaten in Indien, Georgien und Thailand unterstrich das Regime in Teheran in den vergangenen Tagen zudem, wie ernst es den selbsterteilten Auftrag nimmt, der eben kein bloßes Gedankenspiel ist.

Das ist – zusammengefaßt – der Hintergrund vor dem das deutsche Staatsfernsehen eine Diskussionsrunde unter dem Titel “Iran contra Israel – Am Rande des Krieges?” veranstaltete.

Michael Lüders, “Nahost-Experte”, konnte dabei zeigen, was er aus Auschwitz gelernt hat:

“Um es ganz klar und deutlich und unmißverständlich zu sagen, wenn wir schon mit deutscher Geschichte argumentieren. Das Vermächtnis von Auschwitz lautet nicht: Führt Angriffskriege. Sondern wir müssen lernen, mit dem Iran auf einer anderen Ebene umzugehen. Daß wir dieses Regime nicht mögen, versteht sich von selbst, es geht aber nicht durch Wunschdenken weg. Wir brauchen einen realpolitischen Ansatz, eine Art Ost-Politik gegenüber dem Iran, so wie wir das in den 70er Jahren hatten gegenüber der Sowjetunion, mit großem Erfolg.”

Der Soziologin und freien Autorin Saba Farzan ist eine sehr bedenkenswerte Richtigstellung zu verdanken: “Das Vermächtnis von Auschwitz ist: Kein Appeasement”.

Darauf allerdings käme der “Nahostberater”, der stolz ist auf “die traditionell guten Beziehungen Deutschlands zu den nahöstlichen Staaten”, die traditionell etwas mit Auschwitz zu tun haben, wohl nie.
tw24

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