Indonesien: Minderjährige Mädchen sollen zum Schutz vor Aids herhalten

Immer mehr Muslime in Süd-Sulawesi heiraten minderjährige Mädchen, weil sie meinen, sich dadurch vor Aids schützen zu können. In der indonesischen Provinz seien inzwischen 45 Prozent aller muslimischen Mädchen zwischen zehn und 15 Jahren verheiratet, sagte die indonesische Frauen- und Kinderschutzministerin Linda Agum Gumelar laut der Tageszeitung „Jakarta Globe“ (Mittwoch). Die Männer glaubten, Kinderbräute garantierten Schutz vor einer HIV-Infektion, weil sie nicht fremdgingen.

Die Ministerin nannte die Verheiratung minderjähriger Mädchen „zutiefst beunruhigend“. Die Ehen seien illegal und auch aus medizinischer Sicht schlecht für die Mädchen. Beispielsweise drohten ihnen lebenslange Gesundheitsschäden durch zu frühe Schwangerschaften.

85 Prozent der gut acht Millionen Einwohner von Süd-Sulawesi gehören der islamischen Glaubensrichtung der Santri an, die sich an einem orthodoxen Islam arabischer Prägung orientieren.
kipa-apic

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