Der Marsch nach Jerusalem

Da wäre Greta Dui­sen­berg, die Witwe des Euro­ban­kers Wim Dui­sen­berg. Sie „gilt als die bekann­teste Anti­se­mi­tin der Nie­der­lande” und hält eine dear­tige Bezeich­nung für einen „Ehren­ti­tel”. Am 04. Mai 2011 störte sie zwei Schwei­ge­mi­nu­ten, die in den Nie­der­lan­den über­all zu Ehren der Opfer des zwei­ten Welt­kriegs abge­hal­ten wer­den. Dui­sen­berg saß im Restau­rant „L’Entrecôte et les Dames”. Anstatt zu schwei­gen, tele­fo­nierte sie wäh­rend der Schwei­ge­mi­nu­ten. Schließ­lich wurde die Poli­zei geru­fen, um sie aus dem Restau­rant zu ent­fer­nen, berich­tete die nie­der­län­di­sche Presse über die­sen Skan­dal der Dui­sen­berg. Im Januar 2009 betei­ligte sich die umtrie­bige Akti­vis­tin an einer Demons­tra­tion in Ams­ter­dam, dort wurde unter ande­rem die Parole „Hamas! Hamas, gebt den Juden das Gas” geru­fen. In einem Inter­view mit „Islam Online” klagte Dui­sen­berg über eine angeb­li­che „jüdi­sche Lobby in Hol­land”, die „sehr stark und mäch­tig” sei: Diese „spielt immer noch mit unse­ren Schuld­ge­füh­len, obwohl der Holo­caust 63 Jahre hin­ter uns liegt”, behaup­tete Dui­sen­bert dort. Sie wirbt nun auf der offi­zi­el­len Seite des Mar­sches: „Zei­gen wir unsere Soli­da­ri­tät und unser Enga­ge­ment in dem wir gemein­sam nach Jeru­sa­lem mar­schie­ren”, schreibt sie dort drohend.

Wei­tere Unter­stü­zung erfährt der Marsch durch eine Poli­ti­ke­rin der Par­tei „Die Linke”. Es han­delt sich um Annette Groth, die sich bereits an der „Free-Gaza”–Flo­tille betei­ligte und dort die links-jihadistische Quer­front trau­rige Rea­li­tät wer­den ließ. Groth scheint mit der gefor­der­ten „Befrei­ung Jeru­sa­lems” kein Pro­blem zu haben. Sie beklagt in ihrem State­ment keine zwar „Juda­i­sie­rung”, dafür bedient sie sich der Spra­che, die von deut­schen Israel-Hasser_innen gepflegt wird. Groth benennt die angeb­li­chen „sys­te­ma­ti­schen Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen an der paläs­ti­nen­si­schen Bevöl­ke­rung” und unter­stützt daher „den Glo­bal March nach Jeru­sa­lem”.

Außer­dem fin­den sich die übli­chen Ver­däch­ti­gen auf der Liste der Unterstützer_innen. Diese sind immer dann zur Stelle, wenn es darum geht, den israe­li­schen Staat zu dämo­ni­sie­ren. Neben den „Palästina-Komitees”, die an ver­schie­de­nen Orten der Bun­des­re­pu­blik ihr Unwe­sen trei­ben, fin­det sich dort die bereits erwähnte „Anti­im­pe­ria­lis­ti­schen Koor­di­na­tion” (AIK). In Deutsch­land ist diese Querfront-Truppe eng mit dem Ver­ein „Initia­tiv e. V.” aus Duis­burg ver­ban­delt, der eben­falls als Unter­stüt­zung auf­ge­führt wird. Gemein­sam sam­melte man in der Ver­gan­gen­heit Gel­der für Ter­ror­an­schläge im Irak. Das in Duis­burg gesam­melte Geld wurde an die „Ira­ki­sche Patrio­ti­sche Alli­anz” (IPA) über­ge­ben, einer Gruppe, die nach der Befrei­ung vom Regime an ter­ro­ris­ti­schen Anschlä­gen gegen die ame­ri­ka­ni­schen Trup­pen betei­ligt war. Von ähnli­cher Qua­li­tät sind auch die wei­te­ren Unter­stüt­zer des Mar­sches nach Jerusalem.
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