Favoriten um US-Republikanische Präsidentschaftskandidatur: `Wir stehen alle geschlossen hinter Israel!`

In den USA ist es alle vier Jahre so: In der Partei, die nicht den amtierenden Präsidenten stellt, gibt es einen mitunter heftigen Vorwahlkampf der Bewerber um die offizielle Präsidentschaftskandidatur. Das war vor vier Jahren so, als sich Hillery Clinton und Barak Obama innerhalb der Demokraten fast „bis aufs Messer“ bekämpften – das ist ähnlich in diesem Jahr in der GOP, der Grand Old Party, den Republikanern.

Zwischen den verschiedenen Bewerbern gibt es Unterschiede in Schwerpunktsetzungen und in einzelnen Sachfragen – aber es gibt auch die Geschlossenheit in prinzipiellen Grundfragen. Eine solche prinzipielle Grundfrage ist das Verhältnis der USA zu Israel. Im Gegensatz zu der noch amtierenden Obama-Administration, lassen die Favoriten der US-Republikaner keinen Zweifel an ihrer Haltung: Sie stehen hinter Israel, einem der engsten und wichtigsten Verbündeten der USA und bedeutenden Teil und Verteidiger der freien Welt.

In erfrischender Deutlichkeit – direkt und unverschnörkselt – haben jetzt Mitt Romney und Newt Gingrich die Verantwortlichen für den anhaltenden Nahost-Konflikt beim Namen genannt: Die PA-Führung der terroristischen Fatah-Gang von Mahmoud Abbas, und Obama mit seiner Politik der Hofierung der PA und der anhaltenden Brüskierung Israels.

Am Donnerstag fand, von CNN live übertragen, eine Debatte der Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur in Jacksonville, Florida, wo die nächsten Vorwahlen der Republikaner stattfinden. Mitt Romney wiederholte seinen Vorwurf an die Obama-Administration, sie habe „Israel vor einen fahrenden Bus gestoßen“. Weiter führte Romney aus: „Das ist der einzige Grund warum es keinen Frieden in Nahost gibt: Die Führung der `Palästinenser´ besteht aus Terroristen wie Hamas und verwandten Gruppen, die nur ein Ziel haben: Krieg und die Vernichtung Israels.“ In Bezug auf eine, besonders gerne von der europäischen Mainstreampolitik geleugneten Realität in den PA-Gebieten, fügt er hinzu: „Und in den Schulbüchern der PA werden die Kinder darin unterrichtet, wie man Juden ermorden kann und es wird gelehrt, das die Juden kein Recht auf einen eigenen Staat haben.“

Beider Favoriten betonten in der Debatte übereinstimmend: „Wir stehen zum jüdischen Staat Israel. Wir werden keinen Zentimeter Unterschied zwischen uns und unseren Verbündeten Israel zulassen.“

In Bezug auf einen allgemein als peinlich empfunden Auftritts Obamas vor den Vereinten Nationen führte Romney aus: „Dieser Präsident ging vor die Vereinten Nationen und geißelte Israel für den Bau von Wohnungen. Er sagte nichts über Tausende von Raketen, die aus dem Gazastreifen auf zivile Ziele in Israel abgefeuert werden.“ Und wie Obama den Nahost-Konflikt anfeuert, erklärt Romney an einem ganz einfachen, für jeden nachvollziehbaren Beispiel: „Er zeigt immer wieder, das er sich von Israel entfernt und nicht zu Israel steht – genau das ermuntert Islamisten und Terroristen, den Krieg gegen Israel fortzusetzen und zu verstärken.“

Gingrich stimmte seinem parteiinternen Mitbewerber uneingeschränkt zu und betonte, die Sicherheit Israles ist zentrales Anliegen seiner Politik. Gingrich zu den Zuhöhern: „An einem Tag im November schlugen 11 Raketen in Israel ein. Stellen Sie sich vor, hier, in ihrem Landkreis, bei ihren Nachbarn und Freunden, ihren Verwandten, bei ihnen selber, würden an nur einem Tag 11 Raketen einschlagen.“ Gingrich betonte, sobald er Präsident sei, werde die Botschaft der USA von Tel Aviv in die israelische Hauptstadt Jerusalem verlegt.

Während der Sendung meldete sich ein Zuschauer zu Wort und bekundete, er sei ein „palästinensischer Amerikaner und Republikaner“ – weder Gingrich noch Romney ließen sich allerdings provozieren oder aus der Ruhe bringen – und schon gar nicht von ihrem Standpunkt abbringen.
haolam

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