Wahrheit made in Germany

Auch Richard C. Schneider von der ARD „weiß“: Der Mörder ist immer der Gärtner Der Nazi “Ultrarechte” ist immer der Jude Israeli, schließlich weiß sein Arbeitgeber, die deutsche Tagesschau, welchen „politischen“ Raubtierzirkus Qualitäts- und Erfüllungs– äh: Enthüllungsjournalismus sie sich und ihrem Publikum im Staatsauftrag schuldig ist.

Und präsentiert dem hochverehrten Publikum das, was aufrechte Deutschinnen und Deutschen nach einstürzenden Zwillingstürmen wohl am zweitliebsten sehen: randalierende Juden Israelis „Siedler“, die von der „ultrarechten Regierung“ wohl nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern auch noch angestiftet werden; wie in der “guten alten Zeit” – nur mit vertauschten Rollen?

Selbstverständlich aber ohne ein Wort über Geschichte und Zusammenhang dieser Proteste zu verlieren, sonst wäre es ja auch nur halb so diffamierend tendenziös „politisch“ „israelkritisch“ und erfolgreich in der Öffentlichkeit, nicht wahr, liebe ARD?

Das alles kommt von einem sich selbst „kritisch“ wähnenden staatlichen „öffentlich-rechtlichen“ Staatsfunk, der einen Christian Wulff in einer zwanzigminütigen Dauerwerbesendung als verfolgte Unschuld inszeniert – und seine Rache dafür an den Juden “Siedlern” auslässt?

Wer sich gegenüber dem Wohnungsbau in Burgwedel journalistisch und intellektuell als derartig impotent erweist, dass er nicht mal einen Bundespräsidenten aus dem Amt schreiben kann – wes´ Brot ich fress´, des Lied ich sing – kann diese narzisstische Kränkung eben offenbar am besten dadurch kompensieren, dass er/sie sich um so vehementer über den Wohnungsbau in Judäa und Shomron auslässt.

Nur über den israelischen jüdischen, versteht sich, denn die illegalen Bauprojekte der PA sind nach öffentlich-rechtlicher Meinung im Gegensatz zu Juden „Siedlern“ keine „Hindernisse auf dem Weg zum Frieden“, und somit tunlichst auch kein Thema für ARD-Journalisten wie Richard C. Schneider – ein Herr, der weiß, was er sich und seinem deutschen Publikum schuldig ist.

Hat sich Herr Schneider denn bereits entscheiden, was Israel denn nun eigentlich ist? Ein Land mit notorisch kritischer Presse, die davor nicht halt macht, ausländischen Würdenträgern die Möglichkeit zu geben, sich als das zu erweisen, was sie sind? Oder eine „ultrarechte“ – also „quasi“ schon faschistische – Presse-Diktatur nach ungarischem Vorbild?

Svein Sivje wird sich in seiner Funktion als Botschafter dazu bereits eine Meinung gebildet haben, als er sich öffentlich darüber wunderte, dass Ma‘ariv es tatsächlich wagt, seine Worte ernst zu nehmen und im O-Ton zu zitieren – eine Erfahrung, die dem Botschafter in seiner Heimat Norwegen offenbar bislang erspart geblieben ist, im Umgang mit der dortigen „freien“ Presse.

Eine Presse, die nach Meinung von Reporter ohne Grenzen übrigens geradezu vorbildlich „frei“ und deshalb auf Platz Eins ihres einschlägigen Rankings ist, während die israelische Presse, die sich doch immer wieder erdreistet, auf Titel und Ansehen nur in insofern Rücksicht zu nehmen, als sich dadurch Unterhaltungsfaktor und Skandalisierungsgrad ihrer Meldungen erhöhen lässt, konsequenter Weise in derselben Liga wie Zimbabwe und Nord-Korea spielt.

Richard C. Schneider könnte indes kein deutscher Journalist sein, wenn es ihm nicht gelänge, in Israel Leute zu finden, die ihm das sagen, was Herr Schneider sich in seiner Funktion als deutscher Journalist nicht zu sagen traut, wenn er in Israel weilt:

„Außer dem Journalisten Alon Ben-David war niemand von Channel 10 bereit, mit uns von der ARD über die aktuelle Lage zu sprechen“ – nun, Herr Schneider, das mag daran liegen, dass sich jede/r bei Channel 10, der nicht den Kopf voll Sauerkraut hat, denken konnte, worum es Ihnen und der ARD in Ihrer nicht nur “kritischen”, sondern „israel-kritischen“ Berichterstattung nun mal ging.

Und Alon Ben-David zaubert in dieser seiner Funktion als „Zeuge“denn auch all die Beobachtungen aus dem Hut, ohne die es sich in Deutschland angesichts eines real existierenden jüdischen und demokratischen Staates offenbar nicht leben läasst: „Die ultrarechte Regierung ist dabei, die Rechte der freien Presse zu beschneiden.“

Ach so. Was hier unter dem Schlagwort “Netanjahu-Regierung beschneidet die Demokratie” als Wahrheit made by ARD unter das deutsche Volk gebracht wird, ist offensichtlich die Einzelmeinung eines in dieser Angelgenheit keineswegs außenstehenden unbeteiligten Dritten – oder auch „neutralen“, „objektiven“ Beobachters – sondern die persönliche Meinung eines Channel-Ten-Journalisten, der in absehbarer Zeit arbeitslos werden könnte.

Denn worum ging es noch mal? Ach ja, Channel Ten, dieser Fernsehsehsender, der jetzt seinen Existenzgründerkredit zurückzahlen muss, sich aber ohne solche Staatsknete leider, leider nicht alimentieren kann, weil nicht einmal die letzten noch verbliebenen Meretz- und Avoda-Fans sein Programm ertragen.

Am Markt zu scheitern, ist natürlich eine Erfahrung, gegen die sich das deutsche Staatsfunk-Millieu durch reichlich GEZ-Geld imprägniert hat und in die sich ein Richard C. Schneider nun gar nicht hineinversetzen kann; sonst hätte er Alon Ben-Davids freiwillig-unfreiwilliges Bewerbungsgespräch kaum im Kraut-TV gezeigt.

Weil das aber auch für die deutschen Tagesthemen erst die halbe Miete ist, zaubert man bei der ARD in Tel Aviv eine der einschlägigen NGOs aus dem Hut, die im Auftrag und auf Rechnung „Israel-kritischer“, also überwiegend europäischer und nordamerikanischer „Israel-Freunde“ das tun, was diese selbst nicht machen können, aber gerne machen würden, und sich solange für „Frieden“ einsetzen, bis alle Juden Israelis Zionisten „Hindernisse auf dem Weg zum Frieden“ aus “Palästina” beseitigt sind – from the river to the sea, versteht sich.

Diesmal kamen nicht die üblichen Verdächtigen, Shalom Achshav oder Gush Shalom, in den Genuss einer kostenlosen Dauerwerbesendung zur besten Sendezeit, sondern Betselem, jene Organisation, die für die Öffentlichkeit in Israel vor allem in ihrer Funktion als Vorfeldorganisation der PLO und wichtiger Sympathisant des Hamas-Fatah-Terrors ernst genommen wird.

Diese vorbildliche Avantgarde des „legitimen Widerstandes“ durfte sich nun dank einer nicht bloß „kritischen“, sondern „israel-kritischen“ dreieinhalb minütigen Werbeclip Intervention vermutlich schon recht bald über ein erhöhtes Spendenaufkommen auf Germany freuen; Richard C. Schneider einen Josephus Flavius zu nennen, erwiese ihm dennoch zu viel der Ehre.

Die „guten“ Juden Israelis, so weiß es die deutsche Tagesschau, sind diejenigen, welche an ihrer „Erlösung“ durch einen „Frieden“ mitwirken, der langfristig Israels Abschaffung oder Vernichtung vorsieht; daran, tote Juden irgendwie traurig zu finden, hat man sich in Deutschland gewöhnt, aber lebende Zionisten sind nach wie vor einfach zum Kotzen – nicht wahr, liebe ARD?

Und das ist richtig auch im Staatsauftrag des NDR, der rechtzeitig zu Freundschaftsbesuch von Holocaustleugners und Organisators des Massakers von München, Dr. Abu Mazen, die deutsche Öffentlichkeit noch mal schnell daran erinnert, wer die Guten, wer die Bösen sind.

So schilderte Hugh Green übrigens in seiner Funktion als erster Intendant des NWDR seine Erfahrungen mit Deutschland, bzw. Hamburg 1948:

“In meiner Rede im großen Konzertsaal, wo ich mich vor mehr als zwei Jahren zum ersten Mal an die NWDR-Mitarbeiter gewandt hatte, unterstrich ich – dies übrigens weder zum ersten noch zum letzten mal – dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk staatlichen und parteipolitischen Zwängen soweit wie möglich entzogen sein muss… Als ich vom Podium herunterkam, knurrte mir Herr Brauer, der Bürgermeister von Hamburg, leise, aber unüberhörbar feindselig ins Ohr: »Sie werden Ihr Ziel nicht erreichen, Mr. Greene. Sie werden es nicht erreichen.”

Volks-Tribun Brauer (SPD) hat recht behalten.
tw24

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