Europäische Friedenstauben

Alistair Burt darf sich glücklich schätzen. Obgleich, wie die Illustration offenbar verdeutlichen soll, sein Großbritannien wohl von Zionisten regiert wird, findet die Hamas ihrer Majestät Minister doch positiv erwähnenswert:

“Britain Friday condemned Israeli plans to build housing units for Jewish settlers in Jerusalem and its area settlements.

British minister for the Middle East and North Africa, Alistair Burt, condemned in a statement issued by the Foreign and Commonwealth Office the Israeli decision.”

Vergeblich sucht man in dieser oder weiteren Erklärungen jüngeren Datums auch nur eine Erwähnung “palästinensischer” “Friedensbemühungen”. So ist Israel nach wie vor Ziel “palästinensischer” Raketen.

Diese Raketen, die nicht selten auch “Palästinenser” ganz direkt treffen, werden weder von der Hamas, der “Regierung” Gazas, noch der PA, der “Palästinenserführung” des Westens, verhindert oder verurteilt.

Vielmehr hat die Hamas kürzlich noch einmal eindrücklich daran erinnert, daß sie nicht daran denkt, Israels Existenzrecht anzuerkennen oder sich wenigstens vom gewalttätigen “Widerstand” zu verabschieden.

Und die PA um “Palästinenserpräsident” Abu Mazen betrachtet zahlreich belegt Tel Aviv oder Haifa nach wie vor als Teil “Palästinas” und will just jene Hamas in die PLO aufnehmen, mit ihr “regieren”.

Der Fatah des Abu Mazen ist denn auch ein “Krieg gegen Normalisierung” zu verdanken, der sich gegen jegliche zivilgesellschaftliche Kontakte zwischen “Palästinensern” und selbst Israelis wie Uri Avnery richtet.

Für seine Hamas tourt derweil Ismael Haniya durch die arabische Welt und wird in Ägypten, Tunesien oder der Türkei wie ein Außenminister begrüßt; im Sudan trifft er sich mit Omar al-Bashir, Präsident und Kriegsverbrecher in Personalunion.

Findet die britische Regierung, findet es die EU “provozierend”, daß ein “palästinensischer” Terrorist“Ministerpräsident” mit einem per Haftbefehl gesuchten “Präsidenten” über eine “Judaisierung Jerusalems” (*) klagt?

Catherine Ashton, das Außenministerium in Paris oder Alistair Burt finden es nicht einmal anstößig, klingen ihre Verlautbarungen wie weichgespülte Variationen der Klagen des Hamas-“Ministerpräsidenten”.

“‘I condemn the decision by the Jerusalem Local Planning and Building Committee to build additional structures in the Palestinian neighborhood of Silwan, and housing in the settlement of Gilo,’ Britain’s Minister for the Middle East and North Africa Alistair Burt stated on Friday.”

Oder war es der Omar al-Bashir in Khartoum? Es ist, da jedenfalls sind sich der Völkermörder, der Terrorist“hochrangige Hamas-Führer” und die Regierungen in Berlin, London und Paris einig, kein Platz für Juden in der Hauptstadt Israels und Judäa und Samaria.

Und letztere – die selbsterklärten “Freunde Israels” – unterstreichen ihre Haltung noch dadurch, daß sie kein Wort verlieren über Raketen, PA-Schlägertrupps (“Krieg gegen Normalisierung”) und Übernahme der PLO durch die Hamas.

Löschen mit EU-Geldern finanzierte Schulbücher und Jugendmagazine der PA auf Karten Israel aus, wird munter weitergezahlt; könnten in zwei, drei Jahren in Jerusalem drei weitere Wohnhäuser stehen, in die Juden einziehen (oder auch nicht), wird “PROVOKATION!!” krakeelt.

Welch Glück, daß in Europas Hauptstädten keine Antisemiten regieren.

(*) Tatsächlich wächst die arabische Bevölkerung Jerusalems jährlich um 3 Prozent, die jüdische um knapp ein Prozent.
tw24

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus Antizionismus, EU, Iran Islamismus Terrorismus Islamo-Faschismus, Israel veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.