Du bist Deutschland

Hatte sie vor dem Beginn ihrer Reise nach Israel und “Palästina” erklärt, es sei ihr “besonders wichtig zu erklären, was Thüringen für die Aufklärung der Ereignisse tue”, die sie “rechtsterroristische Erschütterungen” nennt, schwelgte Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin Thüringens, dann besonders in Ramallah doch lieber in positiveren Erinnerungen, wie ihre Staatskanzlei mitteilt:

“‘Das Gespräch mit dem Premierminister war sehr beeindruckend für mich. Ich habe einen Politiker getroffen, der trotz der großen Herausforderungen, vor denen er und das palästinensische Volk stehen, stets über den Tellerrand blickt und auch über die Situation in Deutschland und in Thüringen bestens informiert ist’, so Lieberknecht. Dabei habe er interessante Vergleiche gezogen – zwischen der derzeitigen Übergangsphase in Palästina, in der eine Spaltung überwunden werden muss, und der Lage in den jungen Ländern vor 20 Jahren, als die Menschen ebenfalls mit neuen, mit Übergangssituationen umgehen mussten. ‘Wichtig war für mich, dass Premierminister Fayyad große Hoffnung verbreitet hat. Hoffnung, dass die Friedensgespräche zu einem guten Ende finden und somit der Weg für gemeinsame Wahlen frei wird.’”

Von Friedensgesprächen mit Israel sagte Salam Fayyad, den die “Wiedervereinigung” der Fatah und der Hamas in der PLO das Amt kosten dürfte, offenbar nichts. Es störte die deutsche Christdemokratin aber anscheinend auch nicht weiter, daß die PA mit ihrer Entscheidung, die Hamas anzuerkennen und zu umgarnen, während sie sich gleichzeitig Gesprächen mit Israel verweigert, eine ausdrücklich für antisemitischen Terror traf.

Für einen Terrorismus übrigens, den allein während der Zweiten Intifada mehr als 1.100 Bürger Israels nicht und über 4.000 teilweise dauerhaft verletzt überlebten. Eine Antwort Israels auf 20.000 “palästinensische” Anschläge auf Juden war die “Mauer”, die ein ungehindertes Vordringen von Terroristen nach Israel behindern soll und dies bis heute auch einigermaßen wirksam tut. Doch die “Mauer” muß weg:

“[G]erade heute, in einer Zeit, in der weltweit Brücken gebaut werden, ist eine Mauer zwischen Palästina und Israel nicht akzeptabel.”

Das verlangt eine deutsche Ministerpräsidentin just in einem Augenblick, in dem die Hamas – für Christine Lieberknecht sind es hoffnungsvolle “Friedensgespräche” – sich erklärtermaßen anschickt, die in ihren Augen verweichlichte PLO zu dem zu machen, was sie war: eine terroristische Bande, die in ihrem “Befreiungskampf” auf Gewalt bis hin zu Selbstmordanschlägen setzt. Da stört so eine “Mauer” natürlich ungemein.

Angeblich hat Christine Lieberknecht in Yad Vashem um tote Juden geweint. Eine Freundin lebender ist die Ministerpräsidentin Thüringens jedenfalls nicht, befindet sie, diese “Mauer zwischen Palästina und Israel” sei “nicht akzeptabel”.
tw24

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