Vom Mut verlassen

Die Süddeutsche. Verfechterin der Demokratie. Mutige Kämpferin gegen Extremismus aller Art. – ALLER Art? Nicht ganz. Denn wenn es nur um den “richtigen” Extremismus geht, dann ist sie ganz verschüchtert.

brandanschlag

In dem Artikel [1] berichtet sueddeutsche.de von einem gerade noch verhinderten Brandanschlag auf den Berliner Hauptbahnhof am Mittag sowie von einem ersten Anschlag auf eine Bahnstrecke nahe Berlin am Morgen, bei dem Signalleitungen zerstört wurden.

Am Mittag wurde ein Tunnel gesperrt, nachdem ein Bahn-Mitarbeiter verdächtige Gegenstände gefunden hatte, die ein Feuer hätten auslösen können. Die sieben Brandsätze waren an der Einfahrt zu einem Tunnel versteckt und enthielten anderem flüssigen Brandbeschleuniger

Zum Glück wurde niemand verletzt oder getötet – was aber ohne weiteres der Fall hätte sein können.

Eine antimilitaristische Gruppe bekannte sich nach Informationen der Bild-Zeitung zu dem Anschlag außerhalb Berlins. Demnach wollte die Gruppe damit auch gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan protestieren, berichtet das Blatt unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Bekennerschreiben.

heißt es weiter bei sueddeutsche.de unter Berufung auf ihre beliebte Quelle, die manch geneigtem Leser offenbar nicht seriös genug zu sein schien.

compiler

Und auch eine weitere Quelle wurde zitiert, der Tagesspiegel:

Ein ähnlicher Anschlag hatte am 23. Mai in der Nähe des Berliner Bahnhofs Ostkreuz den S-, Regional- und Fernbahnverkehr lahmgelegt. Ob es einen Zusammenhang mit dem aktuellen Anschlag gibt, kann laut Bundespolizei noch nicht gesagt werden. Nach Informationen des Tagesspiegels gibt es allerdings eine Parallele. Damals wie heute lehnten die mutmaßlichen Tätergruppen ihre Namen in Bekennerschreiben an isländische Vulkane an.

Ein Blick auf die Quelle[2] lässt erstaunen:

tagesspiegel

Nanu, Linksextremisten sollen das gewesen sein? Diese Schlagzeile hat man bei sueddeutsche.de doch glatt “übersehen”.

Oder vorsätzlich unterschlagen. Denn bereits der Versuch, die mutmaßlichen Urheber der Anschläge nicht als das darzustellen, was sie sind, nämlich Linksextremisten, durch “Informationen der Bild-Zeitung”, nach denen es sich um eine “antimilitaristische Gruppe” handeln soll, ist mehr als peinlich.

Warum so schüchtern, sueddeutsche.de? Warum das Kind nicht beim Namen nennen? Die nebulöse “antimilitaristische Gruppe” hat ihr Bekennerschreiben nicht irgendwo veröffentlicht und auch nicht nur den Kollegen der BILD zugespielt. Sie hat es auf der linksextremistischen Online-Plattform Indymedia getan, wo sie sich offensichtlich auch zu Hause fühlt.
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suedwatch

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