Stefan Kornelius, der Ötzi unter den Nahost-”Fachleuten”

5000 Jahre hat er zwar nicht im Eis verbracht, der Ressortleiter Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung, aber irgendwas um die 100 Jahre dürften es schon gewesen sein, weshalb er bezüglich des Nahen Ostens einiges verpasst zu haben scheint. Was ihn nicht daran hindert, sein Lückenwissen in einem Kommentar [1]

neu-16

…zum Besten zu geben. Mit dem Aufenthalt im Eis lassen sich jedenfalls Sätze erklären, wie…

“Israel hat neun Monate nach Beginn der arabischen Umwälzungen erkannt, dass es Gefahr läuft, sich sehr schnell in einem extrem feindseligen, ja kriegerischen Umfeld wiederzufinden, wenn es nicht jetzt für Frieden sorgt.”

Ganz schön steinzeitlich, diese Ansicht des studierten Politologen und Staatsrechtlers. So richtig willkommen waren die Juden zwar nie, im Einflussbereich der Anhänger Mohammeds, aber zumindest ihr Geld hat man im Übergang vom 19. auf das 20. Jahrhundert noch gern genommen. Stolze 8,6 % des jüdischen Staates waren bis zu seiner Gründung 1948 durch Ankauf in privaten jüdischen Besitz gelangt [2]. Und trotzdem war es eben schon vor 100 Jahren – und nicht erst heute – ein “extrem feindseliges, ja kriegerisches Umfeld”, in dem sich die Juden wiederfanden. Kriege und Terror, mit denen sie von ihren arabischen Nachbarn seither überzogen wurden, forderten nach all den Pogromen und der Schlachterei auf dem europäischen Kontinent erneut unzählige jüdische Opfer. Wie ein Nahost-Fachmann angesichts dessen behaupten kann, Israel würde JETZT Gefahr laufen, Krieg und Terror zu begegnen, kann wirklich nur damit erklärt werden, dass der Herr Ressortleiter Außenpolitik lange Zeit in der Tiefkühlung verbracht hat. Mit entsprechenden Folgeschäden [3], denen dann Erkenntnisse dieser Art geschuldet sind…
Mehr…
suedwatch

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus Antizionismus, Dhimmi Medien Schweinepresse, Iran Islamismus Terrorismus Islamo-Faschismus, Israel veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Stefan Kornelius, der Ötzi unter den Nahost-”Fachleuten”

  1. luther schreibt:

    es kann der Beste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Wird man jahraus jahrein mit Selbstmordattentaten, Raketenbeschuß, Feuerüberfällen überzogen und unablässig mit der Vernichtung als Staat und Volk bedroht entwickelt man leicht ein gestörtes Verhältnis zu den Tätern. Ich bin mir sicher, für einen wirklichen Frieden würde Israel eine Menge tun. Nur scheitert das schon an der islamischen Ideologie in der Nichtmoslems totales Feindbild sind und Juden ganz oben auf der Liste der Auszumerzenden stehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.