Schon wieder muslimischer Ehrenmord: Die 18jährige Mutter auf offener Strasse erstochen, ihr das Baby entrissen und dies in der Moschee abgegeben

Eine 18-Jährige aus Rheinland-Pfalz ist gestern Abend in Siegen (Nordrhein-Westfalen) erstochen worden. Die Polizei geht von einem Beziehungsdrama aus, offenbar sei es um den Umgang mit dem gemeinsamen Kind gegangen.

Nach Angaben der Ermittler könnte auch Eifersucht eine Rolle gespielt haben. Tatverdächtig ist laut Polizei der 21-jährige Vater des Babys, der wie die Mutter aus dem Raum Koblenz kommt. Er soll die junge Frau am Samstagabend in einer Bahnhofsunterführung mit einem Messer getötet haben.

Anschließend sei der Mann mit dem sechs Monate alten Kind in die Siegener Innenstadt geflohen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mit. Später habe er das Baby in einer Moschee abgegeben, sei allein weiter gelaufen und in den Fluss Weiß gesprungen.

Passanten und Männer aus der Moschee hatten den Flüchtigen verfolgt. Eine Streifenwagenbesatzung nahm den Rheinland-Pfälzer schließlich fest. Zu dieser Festnahme hätten „ungewöhnlich viele Menschen“ beigetragen, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei bedankte sich ausdrücklich bei den couragierten Bürgern.

Das Baby blieb unverletzt. Die Mordkommission im nordrhein-westfälischen Hagen hat die Ermittlungen aufgenommen.
swr.de/JWD

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