Zivilisationsexport, spanischer

“Der Islamische Dschihad in Palästina ist”, wie sogar Wikipedia weiß, “eine islamistische Terrororganisation”, die “Israel als die Manifestierung des westlichen Imperialismus [sieht] und [..] Friedensgespräche mit dem jüdischen Staat sowie seine bloße Existenz kategorisch ab[lehnt]“.

Zum Repertoire der islamischen Terroristen gehören Anschläge mit Autobomben und suicide bombing, “aber auch ‘unkonventionellere’ Methoden, wie etwa die Steinigung von zwei entführten 14-jährigen Jugendlichen”, und zwar jüdischen, “im Mai 2001″.

Wer solchen Einsatzwillen zeigt und, nun ja, Kreativität, der darf natürlich nicht ausgeschlossen werden, wenn “palästinensische Einheit” auf dem Programm steht.

Und so kommt es, daß Abu Mazen, “Palästinenserpräsident” des Westens, sich gegenwärtig in Kairo, wo man nun Demokratie übt, sich mit Ramadan Shallah trifft, dem “Generalsekretär” der islamischen Terroristen, um mit diesem über die Freilassung wohl irrtümlich durch die PA festgesetzter Jihadisten zu beraten.

Das nation building der “Palästinenser” schreitet auf diese Weise mit Riesenschritten voran: Salam Fayyad, der am ehesten noch Staatsmann zu nennen wäre, wird nicht mehr gebraucht, dafür umarmt Abu Mazen die Hamas, die Osama bin Laden zum “Märtyrer” ernannte, und jetzt den Harakat al-dschihad al-islami – eine Strategie, die belohnt werden muß, wie jedenfalls die spanische Regierung findet:

“The Palestinian Authority announced on Thursday that Spain has decided to recognize a Palestinian state along the 1967 lines before September. A spanish diplomat told Palestinian negotiator Nabil Shaath that Spain would support making the state of Palestine a UN member.”

Kosovo, jenen Mafia“staat”, der vor rund drei Jahren seine Unabhängigkeit von Serbien proklamierte, hat Madrid übrigens noch nicht anerkannt. Was macht Prishtina falsch?
tw24

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