Du bist Deutschland

Antisemitismus ist in Deutschland zuhause. Und statt gegen ihn vorzugehen, wo immer nötig, wird er, wo möglich, beschwiegen oder verharmlost. Als in diesem Sommer auf deutschen Straßen der Führer gefeiert und “Juden ins Gas” gewünscht wurden, bemühten Staatsmedien im Sommerloch und die Regierung im Urlaub sich zunächst, das unüberseh- und -hörbar gewordene Problem nicht wahrzunehmen.
“Ich habe”, formulierte ein Walter von Rossum im Westdeutschen Rundfunk, “ausführlich recherchiert und komme beim besten Willen allenfalls auf ein halbes Dutzend Fälle, wo kleine Gruppen palästinensischer Jugendlicher Parolen skandiert haben, die man als antisemitisch interpretieren könnte”; “die neue antisemitische Welle” sei “eine journalistische Ente”. Berlin hatte da schon einen gewissen Erkenntnisprozeß durchgemacht.
Am 21. Juli wurde berichtet, “die Bundesregierung sieht bislang [..] keinen Anlass für erhöhte Alarmbereitschaft. Es werde auch weiterhin alles getan, ‘um israelische [sic!] Staatsbürger und Einrichtungen zu schützen’, sagte Vizeregierungssprecherin Christiane Wirtz”. Zwei Tage später wollte man sich nicht mehr an das eigene Geschwätz vor 48 Stunden erinnern. “Keine erhöhte Alarmbereitsschaft” äußerte sich nun so:

“Vize-Regierungssprecher Georg Streiter sagte im Namen Merkels, die Gewaltausbrüche und antisemitischen Äußerungen bei pro-palästinensischen und anti-israelischen Demonstrationen seien ‘ein Angriff auf Freiheit und Toleranz’. Zudem handele es sich um ‘den Versuch, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu erschüttern’.”

Die Organisation einer “Großkundgebung” wurde dann freilich wieder jenen überlassen, denen der Haß der Antisemiten gilt. Leider verbaten die Veranstalter sich nicht die Teilnahme der Trittbrettfahrer – Parteien und undurchsichtige Stiftungen, die in “Palästina” mit jederzeit gewaltbereiten antisemitischen Rassisten kooperieren -, die durch ihre Beteiligung die Demonstration in eine einzig ihrer Selbstdarstellung dienende Farce verwandelten.
Angela Merkel erzählte, was sie bei solchen Gelegenheiten immer erzählt, nur um sich wenig später mit einer Gestalt zu treffen, der es gleichgültig zu sein scheint, ob sie ihr Geld in VW oder die Hamas in Gaza investiert. Angela Merkels Außenministerdarsteller Frank-Walter Steinmeier demonstrierte auch mit gegen Antisemitismus – kurz zuvor hatte sein Widerwärtiges Amt noch von der Regierung Israels widerspruchslosen Gehorsam “erwartet”.
Duldet Köln seit Jahren, genauer: seit Jahrzehnten eine antisemitische Installation, erdreistet ein “Justizminister” sich, jetzt zu erklären, “aber klar muss auch sein: Antisemitismus wird in NRW nicht geduldet.” Die Haßmauer von Köln steht aber noch immer und macht damit vor allem klar: Wenn ein deutscher Politiker meint, Antisemitismus werde “bei uns” nicht geduldet oder habe “in Deutschland” keinen Platz, kann man getrost vom Gegenteil ausgehen.
 tw24

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Hilfe, die Antifaschisten kommen!

kr-de

Grüner und Linker Diskurs gegen Waffenlieferungen an die Kurden
Warum entdecken Grüne und  Linke gerade dann ihren in Europa einzigartigen Pazifismus wieder, wenn es um Völkermord geht? Warum beginnen sie gerade dann, wenn schnelles Handeln und Nothilfe angesagt ist, zuallererst eine Debatte über mittelfristige bis langfristige Maßnahmen, ohne eine Alternative für die heftigste von ihnen umstrittene Soforthilfe der Bundesregierung bieten zu können?
Hört man sich die Kommentare der Grünen an, könnte man glauben, dass sich der „IS“ („Islamischer Staat“) an einen Verhandlungstisch setzen würde. Sollte man etwa ganz abgesehen davon auch noch über die wahnsinnigen Vorstellungen des „IS“ eine Einigung erzielen? Die Grünen sprechen fortlaufend von Maßnahmen,  die  eine vor der Abwehr des „IS“ herzustellende Stabilität voraussetzen.  Den militärischen  Vormarsch des „IS“, der sich wohl kaum allein durch die zu spät erfolgte Bildung einer neuartigen Regierung  aufhalten lässt, blenden sie dabei vollkommen aus.  Menschenleben mussten sofort gerettet werden und wären es auch nicht erst, wenn die Emire von Katar und Saudi-Arabien bloßgestellt oder das doppelte Spiel der Türkei gerügt sein würden. Ganz abgesehen davon,  ist diesen Staaten jegliche Kritik  herzlich egal.
Auf die Frage  nach einer Alternative wichen sie  wie Claudia Roth auf schöne Worte wie die „humanitäre Offensive“  aus, deren Notwendigkeit keiner bestritt. Oder auf die zusätzlichen Maßnahmen, die neben den Waffenlieferungen getroffen werden müssen, die auch keiner bestritt. Die Kurden  sollten Claudia Roth zufolge nicht vorgeschickt werden um zu den IS zu bekämpfen, aber leider waren sie schon dort, wo die Angriffe stattfinden. Wer hätte die kurdischen Eziden und die Christen sonst verteidigt?  Ihren Feind haben sich die Kurden nicht ausgesucht, sie sind keinesfalls Konfliktpartei in einem klassischen Konflikt.
Grüne und Linke schienen aber genau das zu suggerieren.
Vom  Pazifismus der Grünen angesteckt, der suggeriert, dass Waffen im Irak auf der Straße zu finden seien, behaupten auch Linke: „Der Mittlere Osten ist voll mit Waffen, Waffen werden dort nicht noch mehr gebraucht“. Das ist das verheerende und realitätsferne Pauschalurteil von Linken und Grünen gegen die Waffenlieferungen an die Kurden.
Bis hin zu blankem Zynismus ist in diesem Diskurs alles zu finden.
Plötzlich gab sich die sich sonst kurdenfreundlich gebende Linkspartei darüber besorgt, dass die Kurden ihr Selbstbestimmungsrecht fordern könnten. Gregor Gysi, der sich ausgerechnet in einer Gewissensfrage dem Fraktionszwang seiner Partei beugte und von seiner ursprünglichen Position, die von seiner antifaschistischen Einstellung zeugt, abgewichen war, trug die Begründungen des Entschließungsantrags der Linken im Bundestag vor. Und kritisierte, um noch eins draufzusetzen, die Tatsache, dass am Jahrestag des Angriffs auf Polen  über die Entschließungsanträge zu den Waffenlieferungen an die Kurden abgestimmt wurde. Anscheinend ist er sich nicht darüber im Klaren, dass die seltsame  Analogie der Linken eine Umkehrung enthält.  Die Waffen sollten ja bekanntlich nicht dem Angriff durch den „IS“, sondern der Abwehr der vom“ IS“ angegriffenen Kurden und Christen dienen und einen Genozid verhindern. Die historische Anschuldigung  ist somit völlig verfehlt.
Auch Jakob Augstein nimmt eine Umkehrung vor, eine viel gravierendere allerdings. Blasiert, zynisch und unwissend gab  sich Jakob Augstein in der viel beachteten Fernseh-Sendung „Hart aber fair“ vom 25.08.14 „Flagge zeigen und Waffen liefern. Deutschlands neue Rolle?“ und  in seinem Spiegelonline Artikel vom 21.08.14: „Im Zweifel links: Bekämpfen, was wir selber schaffen.“ zu erkennen. Der arrogante Vorschlag Augsteins, die Augen vor den grausamen Bildern zu verschließen, um nicht unter moralischen Druck zu geraten, wurde wie seine unbewiesenen Behauptungen von der  Diskussionsrunde völlig arglos angenommen.
Wozu brauchen wir Bilder, um zu wissen, was politisch und ethisch richtig ist? Es geht hier  gar nicht um „Bilder oder nicht Bilder“, es geht darum, dass Augstein die Augen vor dem Genozid verschließen möchte und andere ebenfalls dazu auffordert. Dass er von moralischem Druck spricht, lässt an eine Art von perfider Erpressung durch die Eiden denken.
Vermutlich um nicht zu den als realitätsfern und naiv bezeichneten Pazifisten gerechnet zu werden, die er aus dieser Position heraus bequem verteidigen kann, behauptete er in einem gleichgültigen Tonfall, er hätte ja nichts gegen die Waffenlieferungen, sofern sie helfen würden. Sie würden aber nicht helfen, wie man ja gesehen habe. So einfach ist der geschuldete Gegenbeweis vom Tisch gefegt. Die  Realitäten in Kurdistan zählen dabei nicht. Es geht nur um Eitelkeiten und Selbstinszenierung.  Augstein hat nämlich nicht die geringste Ahnung, ob sie helfen oder nicht.  Und erst recht nicht interessiert ihn die Notlage der Kurden, die nicht auf den Ausgang von artifiziellen Befindlichkeiten warten konnten.
Ohne Verifizierung oder Differenzierung  sprach Augstein  davon, dass die Kurden aus Syrien ja ebenso  Menschenrechtsverletzungen begangen hätten.  Was will er damit  sagen, trägt man sich, wenn nicht indirekt das Vorgehen der Kurden  mit dem des „IS“ gleichzusetzen?
Das Schlimmste  an seinem Artikel ist die Analogie, die er verwendet, um sich gegen die Abwehr des „IS“ mit Waffengewalt zu wenden. „Erst entmenschlichen, dann töten“, lautet seine Anschuldigung gegen die, die keine andere Möglichkeit sehen, als mit Waffengewalt gegen den „IS“ vorzugehen.  Es kann ja wohl kaum jemandem entgehen, dass das Vorgehen der Nazis gegenüber den Juden so beschrieben wird. Zuerst wurden sie sprachlich durch die Nazis entmenschlicht, dann getötet. Nahezu alle Historiker des Holocaust beschreiben diesen Vorgang und diese Strategie der Nazis auf diese Weise.
Wenn man Augsteins Logik auf die Vergangenheit angewendet folgt, hätte demnach nicht die Tötung der Juden so beschrieben werden müssen, sondern die Tötung von Nazis durch bewaffnete Widerstandskämpfer oder Staaten wie Großbritannien.
Seit über einem Jahrzehnt dreht sich nicht nur die Erde weiter um die Sonne, sondern auch die Politik um sich selbst. Ehemals linke Positionen tauchen bei den Konservativen auf und umgekehrt. Grüne und Linke lebten ihre Sehnsucht nach Toleranz und Esoterik aus, indem sie die ideologischen Zentren des Islamismus in der Bundesrepublik durch Verharmlosung förderten.   Sie taten so, als führten die Konservativen immer noch den gleichen Diskurs wie in den 80-er und 90- er Jahren, hatten also keine adäquate Antwort darauf.
Die  Anschuldigung,  die Moslems auszugrenzen, war ein Grund dafür, dass die Konservativen auf Islamgipfel auswichen. Nichtmuslimische MigrantInnengemeinschaften, die sich von den islamischen Gemeinschaften unter Druck gesetzt fühlten,  wurden von Grünen und Linken wie Konservativen weitgehend ignoriert. Die Islamgipfel zwangen alle MigrantInnengruppen aus dem Mittleren Osten mehr oder weniger unter das Etikett „Moslem“. Die Konflikte, die diese Gruppen bereits mit der Unterdrückung durch den Islamismus in den Heimatländern hatten, setzten sich hier fort.  Diejenigen, die darauf hinzuweisen versuchten, wurden  von Linken und Grünen über Toleranz belehrt.  Eine Auseinandersetzung über gemeinsame Werte, die im Gegensatz zu den Selbsttäuschungen über den Islamismus integrierend gewirkt hätte,  konnte auf diese Weise nicht stattfinden.
Eines der Ergebnisse dieser verfehlten Politik ist es, dass das Thema Islamismus heute von einer populistischen Rechten vereinnahmt wird. Die islamischen Autoritäten scheint das aber wenig zu stören. Ihre Strategie besteht  seit vielen Jahren darin, sich als diskriminierte Opfer darzustellen. Im  Extremfall wollen sie mit den Opfern des Holocaust assoziiert werden. Gleichzeitig versuchen sie mit Zuckerbrot und Peitsche eine Identifikation mit dem Islam bei resistenten MigrantInnengruppen zu erreichen. Die Verurteilung des „IS“ durch islamische Autoritäten erfolgte, wenn überhaupt, sehr spät.
Die Verbissenheit, mit der Linke und Grüne die Waffenlieferungen der EU-Länder und insbesondere natürlich der Bundesrepublik verurteilen und sich damit innerhalb Europas isolieren, zeugt entweder von politischem Opportunismus oder einer unfassbaren Irrationalität. Das Argument, dass die Bundesrepublik mit den Waffenlieferungen an die Kurden nur einen Vorwand sucht, um sich zu militarisieren, ist wenig glaubwürdig.
Warum ist dieses Thema ausgerechnet so hochexplosiv und emotional besetzt, wenn es um Genozid geht? Das ist die eigentliche Frage. Es wäre sicher angebracht, zu untersuchen, inwiefern die Umkehrung von Tätern und Opfern  eine Rolle dabei spielt. Warum besteht Pazifismus in Deutschland immer noch in der Hauptsache darin, anderen aufoktroyieren zu wollen, sich nicht wenn nötig auch mit Waffen zu wehren? Was würden, so trägt man sich, Linke und Grüne tun, wenn morgen wieder der Faschismus in Deutschland herrschen würde?
Kurdische Gemeinde Bayern (V.i.G.)
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Ein Herz für Islamisten: Antisemiten-Verein Pack Christi sieht „Generalverdacht“ in österreichischem Islamgesetz

Dass Islamophilie und Antisemitsmus eineiige Zwillinge sind beweist auf’s Neue immer wieder der Ekel-Verein Pax Christi:

Nach mehreren Experten und muslimischen Organisationen hat sich nun auch die kirchliche Friedensbewegung Pax Christi der Kritik am Entwurf für das neue österreichische Islamgesetz angeschlossen.

Auf dem IS-Terror beruhende Ressentiments hätten in den Entwurf Eingang gefunden und die Muslime in Österreich „gewissermaßen unter einen Generalverdacht“ gestellt und diskriminiert, heißt es in einer Aussendung von Pax Christi.

Die Neufassung des aus dem Jahr 1912 stammenden Islamgesetztes sei zwar „grundsätzlich positiv“, die inhaltliche Ausgestaltung müsse aber in Bezug auf „Verfassungskonformität, seiner Signalwirkung für das gesellschaftliche Zusammenleben und das interreligiöse Klima“ noch einmal sorgfältig überarbeitet werden, forderte Generalsekretär Josef Windischer.Seit 1912 ist der Islam in Österreich eine anerkannte und gleichberechtigte Religionsgemeinschaft, erinnerte Pax Christi. Der nun im Raum stehende Novellierungsentwurf des mehr als 100 Jahre alten Gesetzes drohe das gute Vertrauensverhältnis zwischen Staat und Islam „ernsthaft zu beeinträchtigen“. Die Organisation kritisiert, dass das Papier Bestimmungen und Beschränkungen enthalte, die in keinem anderen Religionsgesetz enthalten seien.

Konkret sichtbar werde das etwa am Verbot der ausländischen Finanzierung, der Berufungsmodalitäten von Universitätsprofessoren für ein künftiges islamisch-theologisches Studium, der Abberufung von Funktionsträgern oder der Aberkennung des Status als Religionsgemeinschaft.Die Kritik führender Verfassungs- und Religionsrechtsexperten sei deshalb berechtigt, einzelne Paragraphen des Entwurfes würden dem Gleichheitsgrundsatz, der Autonomie von Religionsgesellschaften und der Religionsfreiheit und damit sowohl der österreichischen Bundesverfassung als auch teilweise der Europäischen Menschenrechtskonvention widersprechen.

Pax Christi appellierte an den Nationalrat, die Regierungsvorlage des neuen Islamgesetzes einer sorgfältigen Revision zu unterziehen. Alle christlichen Kirchen forderte die Friedensbewegung auf, im Begutachtungsverfahren auf die Gleichbehandlung und Nicht-Diskriminierung des Islam zu drängen.

religion.orf

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Großmaul

“Palästinenser” haben, da als Nationalbewegung erst in den 1960ern erfunden, keine Geschichte. Deshalb schreiben sie sie mit Vorliebe um. Aktuell hat Hanan Ashrawi, Mitglied im Executive Committee der PLO, öffentlich “vergessen”, was ihr Anführer, “Palästinenserpräsident” Abu Mazen, einst mit seiner Zustimmung verabredete.

“Conditioning recognition of the State of Palestine on the outcome of negotiations with Israel”, empört die “Palästinenserin” sich, “is equivalent to making our right to self-determination an Israeli prerogative”. Geht es nach Hanan Ashrawi, so soll “Palästina” ohne eine vorherige Einigung mit Israel entstehen können, ohne Verhandlungen zwischen der PLO und Israel.

Das freilich verstieße schlicht gegen die “Roadmap”, die ganz ausdrücklich erklärt, daß ein “palästinensischer Staat” nur das Ergebnis von Gesprächen zwischen “Palästinensern” und Israel sein kann: “Die Parteien erzielen im Wege gemeinsamer Aushandlung [..] eine letztgültige und umfassende Vereinbarung [..]“:

“[S]ie verwirklicht die Vision, dass die zwei Staaten, nämlich Israel und ein souveränes, unabhängiges, demokratisches und lebensfähiges Palästina, in Frieden und Sicherheit zusammenleben [..].”

Und wer war es wohl, der öffentlich erklärte, “we will not negotiate the road map. The road map must be implemented”? Richtig: “Palästinenserpräsident” Abu Mazen, der mit diesen starken Worten israelische Änderungswünsche zurückwies. “Israel is attempting to alter the road map as we know it by entering into complicated negotiations and imposing its own interpretation”.

Es war also Hanan Ashrawis Vorgesetzter, Abu “the sole legitimate representative ouf our people” Mazen, der das Schicksal “Palästinas” in die Hände Israels legte. “We want a lasting peace with you, achieved through negotiations” – und eben gerade nicht durch die einseitige Ausrufung eines Staates. Hanan Ashrawi ist eine lausige Propagandistin.

tw24

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“Dem deutschen Comedian ist es wichtiger, sich anzubiedern”: Interview mit dem Kabarettisten Oliver Polak über sein neues Buch “Der jüdische Patient” und seine Erfahrungen mit Kollegen, Kritikern und Publikum

Der »Tagesspiegel« war in dieser Hinsicht der Gipfel der Ekeligkeit. Ich hatte eine Show, »Jud süß sauer.« Die Idee war: 35 Jahre dumme Fragen, jetzt gibt’s die dummen Antworten. Einen Tag nach der Premiere in Berlin erschien im »Tagesspiegel« eine Besprechung von Thomas Lackmann: »Polak ist, wie alle anderen, Berufsjude.« Da fragte selbst mein 84jähriger Vater, der eigentlich ein sehr harmonischer, ruhiger Typ ist: »Was ist das für ein Satz? Was soll das bedeuten?« Derselbe Journalist beschrieb in einem späteren Artikel meine Show als Gaskammernkalauer. Manchmal sind die Gedanken der Zuschauer gefährlicher als die der Künstler.

Im Buch beschreiben Sie einen desaströsen Auftritt im Quatsch Comedy Club.

Ich beschreibe einen, es gab mehr davon. Einer, den ich rausgestrichen habe, fand zwei Tage nach dem Tod meines besten Freundes statt. In einem Kabarettzelt in München. Da arbeitete eine ältere Frau, ich weiß nicht, ob es die Veranstalterin war. Ich musste noch was kopieren für die Show und fragte sie, ob sie einen Kopierer hätten. Während der aufwärmte, laberte die Frau vor sich hin: »Ja, ist eh ’ne Ausnahme, dass Sie hier auftreten, weil eigentlich machen wir ja nichts mehr mit Juden, weil hier war letztens ein jüdischer Geschäftsmann, der hat hier den Laden gemietet, und der hat dann die Rechnung nicht bezahlt.« Normalerweise hätte ich »Ciaoi« gesagt und meine Sachen gepackt, aber ich war damals so durch den Wind, dass ich einfach nicht die Kraft hatte. Das war wirklich eklig.

Wenn man Ihr Buch liest, hat man den Eindruck, dass Sie dieses Land und seine Bewohner unter Vorbehalt betrachten.

Das haben Sie aber schön gesagt. Eigentlich will ich mir über diese Bewohner gar keine Gedanken machen, eigentlich habe ich eine große Leichtigkeit und will vorangehen. Da treibt es mich manchmal in den Wahnsinn, wenn ich merke, dass die Leute sich an mir abarbeiten, ja, fast therapieren. Das war immer so. Im ersten Buch habe ich geschrieben: Deutsche Juden sind wie Pandabären – es gibt nicht mehr so viele von uns. Deshalb kommen die Leute zu dir mit ihren Fragen, und teilweise ist das auch okay. Aber teilweise eben nicht. Dieter Hallervorden hat auf seiner Facebook-Seite gepostet: »Wir träumen davon, dass es in Deutschland möglich ist, der israelischen Regierung einen ständigen Verstoß gegen UN-Resolutionen und die Menschenrechte vorzuwerfen, ohne gleich in den Verdacht zu geraten, Antisemit zu sein.« Ich träume davon, in einem Deutschland zu leben, in dem Dieter Hallervorden keinen Facebook-Account hat.

Serdar Somuncu hat mal gesagt: Deutschland hat seine Geschichte nie verarbeitet, sondern nur verdrängt. Ein Stück weit stimmt das. Dabei geht es nicht um Schuld. Die Leute beklagen sich immer: »Aber wir können doch nichts dafür.« Das hat auch nie jemand gesagt. Schuld ist nicht vererbbar. Verantwortung schon. Es gibt zwar den Geschichtsunterricht und die Mahnmale, aber wo war angesichts der judenfeindlichen Ausbrüche in letzter Zeit die Gegenbewegung?

Kurt Krömer beispielsweise hat vor ein paar Jahren an einer Kampagne in Berlin gegen Rassismus, Antisemitismus, Schwulenhass teilgenommen. In der ganzen Stadt hingen Plakate mit den Gesichtern von Prominenten, und darunter stand zum Beispiel: »Ich bin Türke, wenn du was gegen Türken hast.« Bei Kurt Krömer und Ulrich Wickert stand: »Ich bin Jude, wenn du was gegen Juden hast.« Und jetzt, wo die antisemitische Stimmung so hochkochte, hab’ ich gedacht: »Wo seid ihr denn jetzt?«

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Feier das Eid-Fest mit dem ZDF !

zdf

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Kritischer Journaillismus (Folge 876)

Entsetzen macht sich breit beim deutschen Staatsfunk, Haaretz nämlich hat Schlimmes geschrieben:

“Wegen des anstehenden Jom-Kippur-Festes, dem höchsten jüdischen Feiertag, hat Israel das Westjordanland abgeriegelt. Auf Befehl des Verteidigungsministeriums dürften Palästinenser bis morgen Abend nur bei besonderen humanitären Notlagen nach Israel einreisen [..].”

Was die Kölner Deutschlandfunker unterdessen nicht mitteilen:

“Egyptian authorities will close the Rafah crossing for the Eid al-Adha holiday starting Friday. The crossing will be closed from Friday until Tuesday for the religious holiday, Palestinian officials said.”

 

tw24

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