BBC-Journalismus und die `Jüdische Lobby´

Wie soll man von dem Auftritt Katty Kays, der BBC-Korrespondentin in Washington, zu den US-Wahlen in einem Twitter-Interview halten?

Katty Kay kann es nicht lassen, über eine Verschmelzung von “Macht und Geld” zu reden, wenn es um die Motivation der USA bezüglich der Unterstützung Israels geht.

Es ist nicht der sogenannte Israel-Lobby, sondern die “Jüdische Lobby”, von der Kay spricht – eine Phraseologie, die kein Bestandteil von Wörterbüchern irgendwelcher Mainstream-Medien sein dürfte.

Selbst wenn Katty Kay eher gedankenlos statt absichtlich beleidigend gewesen sein sollte, bietet dies dennoch einen verstörenden Einblick in die gelegentliche Denkweise der BBC und anderer Medien.

Der Jewish Chronicle zufolge sagte ein BBC-Sprecher, dass die “primäre Aussage [der Korrespondentin] darin bestand, dass die USA Israel als wichtigsten Verbündeten im Nahen Osten sieht und zudem die Bedeutung und den Einfluss dieser Beziehung hinsichtlich des Wahlverhaltens wahrnimmt”.

Augenscheinlich erkennt die BBC nicht, was an Kays Aussage so beleidigend war. Oder ist es einfach nur leichter, sich das Problem einfach nicht einzugestehen?

Bernd Dahlenburg

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