Auf die Räumlichkeiten der jüdischen Gemeinde in Malmö ist in der Nacht zum Freitag ein Attentat verübt worden. Die Polizei nahm zwei Verdächtige fest.
Bei dem Attentat explodierte nach Polizeiangaben eine Sprengladung vor der Eingangstür. Menschen kamen nicht zu Schaden. Zeugen hatten zwei Autos wahrgenommen, die sich rasch vom Tatort entfernt hatten. Die Verdächtigen befanden sich bei der Festnahme in einem der Fahrzeuge.
Die Häufung von Drohungen und Gewalt gegen die jüdische Gemeinde in Malmö hat in jüngster Zeit für internationale Aufmerksamkeit gesorgt. Als Täter gelten dabei vor allem Muslime. Björn Lagerbäck, Vorsitzende des Malmöer Dialogforums für bessere Verständigung zwischen verschiedenen Gruppen, sagte der Nachrichtenagentur TT, er sei von dem Anschlag nicht überrascht. In der Stadt bestünden Spannungen und ethnische sowie religiöse Widersprüche.
Wegen der zunehmenden antisemitischen Ausschreitungen in Malmö war die Sondergesandte des US-Außenministeriums zur Bekämpfung von Antisemitismus, Hannah Rosenthal, im April nach Schweden gereist. In Unterredungen mit Malmös antisemitischen Bürgermeister Illmar Reepalu sowie mit dem schwedischen Integrationsminister Erik Ullenhag hatte sie Besorgnis über die Situation der Juden in Schweden zum Ausdruck gebracht.









Scheint immer enger zu werden in Schweden für Juden und Andersgläubige aufgrund des anhaltenden unkontrollierten Zuzuges aus muslimischen Ländern.