Der Islamismus definiert sich selbst als ein Versuch den menschlichen Verstand in Ketten zu legen. Sein vereinfachendes und totalitäres Motto “Islam ist die Antwort” errichtet ein allgemeines Denkverbot. Was auch immer nicht zu dieser extrem beschränkten Sichtweise passt wird im Namen Allahs angegriffen. Widerspruch mit allen Mitteln zu ersticken wird zur religiösen Pflicht erhoben. Der Westen hat die Erfahrung des wütenden Islamismus erst vor nicht langer Zeit gemacht, doch in mulimisch dominierten Ländern besteht das Problem schon lange, sehr lange.
Mal sind es Getränkemärkte, die Alkhol verkaufen, die angegriffen werden. Mal sind es Frauen, die sich weigern, ihre Körper in Kleider einzusperren, die ihnen fremd sind. Doch am häufigsten werden Ergebnisse künstlerischen oder geistigen Schaffens zur Zielscheibe der Angriffe: ein Zeitungsartikel, ein Buch, ein Vortrag, ein Gedicht, ein Gemälde, ein Theaterstück, ein Kinofilm, ein Foto u.s.w.
Das Ziel des Islamismus besteht darin, jeden Widerstand durch Angst, Einschüchterung, Erpressung, Gewalt und Prozesse zu zerschlagen, doch das Endziel ist noch viel drastischer: eine völlige Umstrukturierung der Gesellschaft von Grund auf und eine Umerziehung des Volkes zu einer neuen Denkweise. Diese bestünde in einer Reihe simplizistischer, rigider Dogmen, die keinen Raum für Dinge übrigen haben, die der Gesellschaft helfen, sich weiterzuentwickeln: Debatte, Streit und die Freiheit, Dinge zu hinterfragen.








