Pressemitteilung. In einem Brief an das Rektorat der Hochschule, sowie an alle registrierten hochschulpolitischen Gruppen, hat das Duisburger Bündnis gegen Antisemitismus (BgA) die nachträgliche Aberkennung der Mercator-Professur für Prof. Dr. Hanan Ashrawi gefordert. Die palästinensische Politikerin, die Mitglied des PLO-Exekutivkomitee ist, hatte kürzlich den mehr als 800.000 jüdischen Flüchtlingen, die vor und während der israelischen Staatsgründung ihre arabischen Heimatländer verlassen mussten, politisches Kalkül unterstellt. In mehreren veröffentlichten Artikeln behauptete sie, es hätten schlichtweg niemals jüdische Flüchtlinge existiert.
Die Frage dieser oft vergessenen Flüchtlinge, wird in den kommenden Tagen in New York, auf der jährlich stattfindenden Generalversammlung der Vereinten Nationen, erörtert. ”Frau Ashrawis Aussagen, dürfen seitens der Universität Duisburg-Essen nicht unkommentiert bleiben und nehmen die Universität in die Pflicht, sich zu den Ausfällen Frau Ashrawis zu verhalten, mit deren Namen sich die Universität Duisburg-Essen in den vergangenen Jahren geschmückt hat”, fordert ein Sprecher des BgA.








