Als wenn eine Judith Butler nicht reichen würde ! Fahnenfest in Frankfurt

Am 1. Sep­tem­ber 2012 lie­fen zum „Welt­frie­dens­tag” etwa 600 Men­schen durch die Innen­stadt der Stadt Frank­furt. Sie taten das nicht, um die Toten in Syrien zu betrau­ern oder um sich mit den mar­gi­na­len eman­zi­pa­to­ri­schen Kräf­ten zu soli­da­ri­sie­ren, son­dern um die eine Par­tei zu beju­beln, die für das Schlach­ten mit­ver­ant­wort­lich ist. Hier wurde der syri­sche Dik­ta­tor Assad beju­belt. Die Schuld für das Mor­den ver­or­te­ten die Orga­ni­sa­to­ren der Demons­tra­tion dafür in „aus­län­di­schen Ter­ror­ban­den”. Außer­dem sorgte man sich um „anti­sy­ri­sche Lügen­pro­pa­ganda und psy­cho­lo­gi­sche Kriegs­füh­rung von Mas­sen­me­dien und Poli­ti­kern”. Wich­tig erschien auch noch eine wei­tere For­de­rung: „Keine deut­schen Atom-U-Boote für Israel”. Im mar­tia­li­schen Auf­ruf wurde außer­dem von der „Chance neuer Impulse, ins­be­son­dere für inter­na­tio­na­lis­ti­sche, anti­im­pe­ria­lis­ti­sche Kräfte” geträumt. Das Pla­kat zeigte wie­derum ein krei­schen­des und wei­nen­des Kind.

Gemein­sam mar­schierte man im Fah­nen­meer, beste­hend aus tür­ki­schen, syri­schen, rus­si­schen, kuba­ni­schen, vene­zue­la­ni­schen, deut­schen und ira­ni­schen Natio­nal­fah­nen in allen For­men und Grö­ßen. Die­ses natio­na­lis­ti­sche Fahnen-Potpourri wurde durch die Flagge der anti­se­mi­ti­schen His­bol­lah, deut­sche Pace-Standarten und die Wim­pel des „Deut­schen Freidenker-Verbandes” ange­rei­chert. Men­schen, die sich mit Pali-Tüchern und Hisbollah-T-Shirts ver­un­stal­tet hat­ten, skan­dier­ten Paro­len. All­ge­gen­wär­tig war die Visage des syri­schen Dik­ta­tors Assad, der von den Jubel­sy­rern in die Lüfte gehal­ten und in den Him­mel gelobt wurde. Grund­sätz­lich hatte fast jeder Mensch seine eigene kleine Natio­nal­fahne und gemein­sam trug man große Natio­nal­fah­nen. Dazu wur­den die pas­sen­den Trans­pa­rente prä­sen­tiert, auf denen man dem Iran, Russ­land und China dankte. Eine „Anti­im­pe­ria­lis­ti­sche Aktion” for­derte ein „grü­nes und sozia­lis­ti­sches Libyen” und schmückte ihr Trans­pa­rent mit einer Iko­no­gra­phie des ver­stor­be­nen Des­po­ten Gad­dafi, der hier Che Gue­vara ersetzte. Außer­dem betei­lig­ten sich  „zwei Stadt­ver­ord­nete der CDU” am Auf­marsch der Assad-Anhänger.

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