Nordische Zustände: `Viele schwedische Politiker gegen Israel´

Es gibt keine offiziellen Aufrufe der schwedischen Regierung zur Diskriminierung Israels. Das derzeitige Kabinett, eine Koalition aus konservativen, liberalen und Zentrumsparteien, nimmt im palästinensisch-israelischen Konflikt formell eine neutrale Haltung ein.

Das muss mit Einblick in die ausgeprägt schwedische Psyche beschrieben werden. Schweden werden oft mit zwei Merkmalen beschrieben: Abneigung gegenüber Konflikt und völlige Hingabe an eine alles verzehrende Notwendigkeit für Konsens – ohne Rücksicht auf die Prinzipien von richtig und falsch in der Sache. In der schwedischen Denkweise ist es besser den Konsens zu bewahren und eine unangemessene Entscheidung zu übernehmen, als der Mehrheit zu widersprechen und auf einer angemessenen zu bestehen, selbst wenn diese Opposition moralisch gerechtfertigt ist.

Ilya Meyer ist der stellvertretende Vorsitzende des westlichen Bezirks der Schwedisch-Israelischen Freundschaftsgesellschaft. Er ist der ehemalige Vorsitzende des Informationsausschusses der jüdischen Gemeinde von Götheborg. Er führt einen Blog auf http://www.ilyameyer.com.

Meyer stellt fest: Es muss eine weitere Überlegung hinzugefügt werden: Außenminister Carl Bildt, der zu den Moderaten (Konservativen) gehört, die die größte Partei der Koalition stellen, hat fanatisch antiisraelische Positionen konsequent zur Schau gestellt. Er wird in Schweden weithin als politischer Opportunist betrachtet und scheint internationale Ambitionen zu haben.

Bildt dient oft den Interessen der Araber und anderer muslimischer Länder. Er könnte ihre Stimmen brauchen, um auf einen wichtigen internationalen Posten gewählt zu werden. Bildt scheint überzeugt zu sein, dass offener Antiisraelismus seine Chancen für persönliches Vorankommen stärker verbessert als Grundsätzen loyal zu sein. Ein Beispiel war sein Besuch in der Türkei nach dem illegalen Versuch des türkischen Schiffs Mavi Marmara, im Jahr 2010 die von Israel verhängt Blockade der Hamas-Enklave im Gazastreifen zu brechen.

Bildt stellte sicher, zusammen mit den schwedischen und islamistischen Aktivisten des Schiffes fotografiert zu werden. Analysten betrachten es als eher unpassend, dass ein moderater schwedischer Parlamentarier mit Linksextremen zusammentrifft. Sie versagten dabei, Bildts Ambitionen und seine Feindseligkeit Israel gegenüber zu berücksichtigen.

Eine weitere moderate Politikerin gleicher Denkart ist Gunilla Carlsson, Ministerin für Internationale Entwicklung und Zusammenarbeit. Sie behauptete: „Israel zerstört von der EU bezahlte palästinensische Infrastruktur.“ Carlsson vermeidet es zu erwähnen, warum Israel in die Lage gebracht wurde auf wiederholte arabische Anschläge aus dieser Infrastruktur heraus zu reagieren. Von den Palästinensern fordert sie nicht, damit aufzuhören EU-finanzierte Infrastruktur für die Inszenierung von Angriffen auf Israel zu nutzen.

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