“Es gibt in Berlin keine No-go-Areas”, erklärte die Berliner Polizeichefin Margarete Koppers am Montag, und in der Tat sollte niemand sich darauf verlassen, daß der deutsche Außenministerdarsteller Guido Westerwelle es ernst meint, verspricht er, “Antisemitismus und Rassismus dürfen in all ihren Formen in Deutschland nie wieder Platz haben!”
Erst kürzlich zogen denn auch – gottgefällig getrennt nach Geschlechtern – antisemitische Anhängerinnen und Anhänger von Hamas, Hisbollah, Assad- und Mullah-Regime gemeinsam mit wahrhaft deutschen Patriotinnen und Patridioten durch Berlin und ließen ihrem Haß auf Juden und Israel freien Lauf.
Dem verbalen folgte nun der tätliche Haß:
“Der 53-jährige Rabbiner war mit seiner sechsjährigen Tochter in der Beckerstraße in Schöneberg unterwegs. Dort versperrte ein Jugendlicher – laut Polizei ‘vermutlich arabischer Herkunft’ – dem Mann mit der traditionellen jüdischen Kopfbedeckung den Weg. Dabei fragte er, ob der Mann Jude sei. ‘Drei weitere Jugendliche, vermutlich Landsleute des ersten, kamen hinzu und stellten sich hinter Vater und Tochter’, hieß es bei der Polizei. Der Jugendliche, der vor ihm stand, schlug anschließend unvermittelt mehrmals zu und verletzte den 53-Jährigen am Kopf.”
“Es gibt in Berlin keine No-go-Areas”. Für Antisemiten.








