Blockfreie für Krieg

Mit weit mehr als 100 teilnehmenden Staaten und einem Möchtegernstaat “Palästina”, der möglicherweise von gleich zwei miteinander erbittert streitenden Abordnungen repräsentiert werden wird, beginnt am Sonntag ein Treffen der sogenannten Blockfreien in der iranischen Hauptstadt Teheran, zu dem auch der amtierende UN-Generalsekretär als Ehrengast erwartet wird.

Kaum 48 Stunden nach dem vom Regime in Teheran zu verantwortenden Scheitern von Gesprächen mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien zeigen die Mullahs, wie wenig isoliert sie in der Welt tatsächlich sind. Mit Ban Ki-Moon reist schließlich auch der oberste Verantwortliche für die IAEO an, als sei in der österreichischen Hauptstadt sowie am vorvergangenen Freitag nichts geschehen.

Nach in Qualität und Quantität beispiellosen Ausfällen gegen Israel und dessen Bevölkerung in den Tagen zuvor hatte Ban Ki-Moon sich am 17. August veranlaßt gesehen, öffentlich sein Mißfallen über “these offensive and inflammatory statements” zu äußern. “In accordance with the United Nations Charter, all members must refrain from the threat [..] of force against the territorial integrity or political independence of any State.”

In den Tagen danach klagten Vertreter der Vereinten Nationen darüber, die Islamische Republik Iran verletze mit Waffenlieferungen an das Regime in Damaskus vom UN-Sicherheitsrat verhängte Sanktionen. Und natürlich unterließen es die Repräsentanten des Mullah-Regimes nicht, weiterhin Israel zu bedrohen und zu verleumden. “Zionism is a danger for entire humanity”, erklärte etwa Ayatollah Seyed Ali Khamenei.

Wie das zu verstehen ist, hat Mahmoud Ahmadinejad, der “Präsident” der Islamischen Republik, näher ausgeführt: “With the grace of God and help of the nations, in the new Middle East there will be no trace of the Americans and Zionists”. Am letzten Freitag wurde in Wien deutlich, daß es sich dabei nicht nur um leere Drohungen handelt:

“The U.N. nuclear watchdog and Iran failed on Friday to strike a deal aimed at allaying concerns about suspected nuclear weapons research by Tehran, a setback in efforts to resolve the stand-off diplomatically before any Israeli or U.S. military action. [..]

Tensions rose another notch on the eve of Friday’s talks between Iran and the International Atomic Energy Agency (IAEA) when diplomatic sources said Iran had installed many more uranium enrichment centrifuges at its Fordow underground site.”

Doch das alles kümmert UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon und über 30 Regierungen, die sich persönlich nach Teheran begeben, offenbar nicht. Sie machen den Mullahs ihre Aufwartung, stützen das nach innen wie außen aggressive Regime, statt es – ganz im Sinne der Sanktionen des UN-Sicherheitsrats – zu isolieren. Die Blockfreien sind weder frei noch blockfrei. Sie stellen sich an die Seite der Mullahs und gegen die Vereinten Nationen. Und damit zwangsläufig gegen Frieden.

tw24

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