Rede von Jörg Rensmann auf der Kundgebung `No Al-Quds-Tag´: `Gegen den islamistischen und damit zwangsläufig antisemitischen Aufmarsch´

Die Kräfte, die den Al-Qds-Tag in Europa tragen und organisieren, stehen für ein Regime und eine Organisation wie die Hisbollah, die für das Gegenteil von Freiheit stehen, sie bedeuten blutige Unterdrückung, Tugendterror und antisemitische und antiwestliche Verhetzung schon von Kindern und, wie wir jüngst in Bulgarien gesehen haben, blutigen Terrorismus auf der ganzen Welt.

Dieser mörderische Terror, meine Damen und Herren, der keine Gnade kennt, mordet nicht nur Juden. Juden sind das erste Ziel, doch dabei bleibt es nicht. Der Wahn schreitet fort und ruft immer erst noch zu ganzer Arbeit auf. Wer die Freiheit liebt, wer sich gegen den Islamismus wehrt, ist prospektives, nächstes Opfer.

Es ist ein Irrtum in Europa und Deutschland zu glauben, dass wir uns wegducken können. Wir sind auch gemeint. Die Hisbollah, die schiitisch-libanesische Terrororganisation, ist keine politische Partei nach zivilgesellschaftlichen Maßstäben, nicht einfach eine karitative, gleichsam harmlose Organisation mit manchmal etwas unorthodoxen Methoden.

Sondern eine ultragefährliche, hochmotivierte Schattenarmee, die auch in Europa, auch in Deutschland jederzeit zuschlagen kann. Die USA haben jüngst vor Anschlagsplänen in Europa gewarnt. Wir brauchen endlich ein Bewusstsein dafür, dass wir davon alle bedroht sind. Mehrere Hundert Hisbollah-Kader gibt es auch in Deutschland, sie haben auch hier Unterschlupf und ihre Logistik und können Anschläge vorbereiten.

Kein vernünftiger Mensch versteht, warum eine solche Organisation, eine solche Militärgruppierung in Deutschland nicht längst verboten ist. Natürlich gehört die Hisbollah auf die EU-Terrorliste, aber das ist kein Grund, in Deutschland nicht schon einmal mit gutem Beispiel voranzugehen.

Meine Damen und Herren, wir fordern ein Verbot der Hisbollah in Deutschland!

Wir fordern ein Ende der schäbigen Entsolidarisierung mit Opfern des antisemitischen Hisbollah-Terrors, denn das bedeutet es, wenn die Hisbollah nicht endlich verboten wird.

Scheitert es vordergründig an einer falschen europäischen Definition der Hisbollah, jener bis an die Zähne bewaffneten, antisemitischen Miliz, ja Armee? Will man uns für dumm verkaufen?

Meine Damen und Herren, Sie sind mündig, sprechen Sie Ihre Bundestagsabgeordneten an, fragen sie sie, warum sie zulassen, dass eine Organisation, die bereits Kinder, die sich nicht wehren können, zum immerwährenden Hass erzieht, in Deutschland nicht endlich verboten wird.

Ja, die deutsch-iranischen Beziehungen, sie wachsen und gedeihen auch in Zeiten, in denen das barbarische iranische Regime wirtschaftlich und diplomatisch isoliert gehört, und zwar vollständig.

Aber die deutsch-iranischen Geschäfte gehen gut, und wo man sich politisch nicht vollkommen offen zum strategischen Partner Iran bekennen kann, sucht man in bewährter Manier den kulturellen Dialog.

Die Universität Potsdam nicht weit von hier ist sich nicht zu schade, eine Partnerschaft mit einer religiös-islamistischen Kaderschmiede im Iran zu propagieren, der iranischen „Universität für Religionen und Denominationen” (URD) in Qom. Dies hat der deutsch-iranische Politologe Wahied Wahdat-Hagh, Mitglied des seit September 2009 arbeitenden Expertenkreises Antisemitismus, den der Deutsche Bundestag eingesetzt hat, aufgedeckt. Die Kooperation der Universität ist ein Weg für das iranische Regime, seine islamistische Doktrin zu verbreiten und die Politik des Vernichtungsantisemiten Mahmud Ahmadinedschad voranzutreiben. Ein wissenschaftlicher Austausch soll stattfinden. Ein Dialog auf Augenhöhe? Was soll da kompatibel sein? Welche Anregungen versprechen wir uns von religiös verblendeten Fanatikern für unsere Gesellschaft hier? Glauben wir ernsthaft, Menschen beeinflussen zu können, die ein geschlossenes, ein hermetisches Weltbild haben?

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