Talitha Kuma: Eine wahrlich “außergewöhnliche Schule”

Im Dezember 2009 veröffentlichte die Deutsche Welle einen Artikel über die an dieser Stelle schon erwähnte deutsche Schule in Beit Jala.

“Heute lernen in Talitha Kumi rund 900 Jungen und Mädchen vom Kindergarten bis zur zwölften Klasse, unterstützt von Lehrern aus Deutschland und dem Westjordanland. Die wollen ihren Schützlingen neben Formeln und Fakten auch demokratische Werte wie Toleranz vermitteln.”

Auftreten durfte in dem schönen PR-Beitrag des deutschen Staatsrundfunks der damalige Schulleiter Georg Dürr, der sich bereits drei Jahre zuvor dafür in einem Interview mit SPIEGEL online empfohlen hatte:

“Der Rückzug der Israelis [aus Gaza] wird hier als entwürdigend empfunden – aus dem einen Grund: Niemand redet mehr mit den Palästinensern.”

Wie das in der Praxis aussieht, erklärte zum Jahresanfang Jihad Abu Amsha, ein Direktor, dessen Karriere noch unter Schulleiter Georg Dürr begann. Juden seien nicht erwünscht. Und mehr noch: Dies sei, so Jihad Abu Amsha, schon immer so gewesen und werde sich auch nicht ändern:

“He noted that in the past, the [Talitha Kumi] school had cancelled similar conferences whose character of normalization had become apparent, and that it would continue to do so.”

Jihad Abu Amsha setzt damit konsequent um, was die “palästinensische Zivilgesellschaft” von jenen, die zu ihr gehören wollen, verlangt:

“We, Palestinian academics and intellectuals, call upon our colleagues in the international community to comprehensively and consistently boycott all Israeli academic and cultural institutions [..].”

Schulleiter Georg Dürr hat nicht nur von den antiisraelischen Umtrieben seines Personals nichts mitbekommen. Neben ihm tritt noch eine Schülerin bei der Deutschen Welle auf, von der sie so zitiert wird:

“Schließlich wohnen in Palästina sowohl Christen als auch Muslime.”

Saja Abassi, der offenbar niemand erzählt hat, daß auch Juden in Palästina wohnten und in “Palästina” wohnen, war damals 14 Jahre alt. “Sie ist Muslimin und wohnt in Jerusalem, ihre Muttersprache ist arabisch.”

Zweieinhalb Jahre später hört man wieder von ihr, diesmal in der (Neuen) Osnabrücker Zeitung, deren Publikum stolz sein dürfte auf jeden deutschen Cent, der in Saja Abassis Erziehung geflossen ist.

Einer jedenfalls weiß das, was an der Talitha Kumi-Schule geleistet wird, gewiß zu schätzen. Bereits 2010 erklärte Albrecht Schröter, Oberbürgermeister von Jena, einer Partnerstadt Beit Jalas, seine Wertschätzung für die dortige deutsche Schule:

“Weiterhin ist beabsichtigt, die bekannte Schule Talitha Kumi in Beit Jala mit dem Christlichen Gymnasium Jena in einen partnerschaftlichen Austausch zu bringen.”

Die Chancen stehen also gut für Saja Abassi, demnächst in Thüringen von ihrer judenreinen Schule schwärmen und erklären zu dürfen, “schließlich wohnen in Palästina sowohl Christen als auch Muslime”. Und, richtig, keine Juden!

tw24

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