Du bist Deutschland

Die (Neue) Osnabrücker Zeitung berichtet über das von “Kontrollen, Schikane, Erniedrigungen” geprägte Leben “jugendlicher arabischer Israelis”:

“Eine halbe Stunde braucht Saja von ihrem Wohnort in Ost-Jerusalem zur Schule in Beit Jala. Normalerweise. Oft wird das Familienauto kontrolliert. Auf dem Rückweg immer.”

Wer alle Sinne beisammen hat, ahnt, daß Saja auf dem Weg “von ihrem Wohnort in Ost-Jerusalem zur Schule in Beit Jala” Israel verläßt und auf dem Rückweg aus den PA-Gebieten bei der Wiedereinreise nach Israel kontrolliert wird.

Weshalb Saja nicht in Israel zur Schule geht, danach fragte die Osnabrücker Zeitung nicht. Warum auch? Das deutsche Lokalblatt will ja über “Kontrollen, Schikane, Erniedrigungen” sich echauffieren, ausleben, was man sekundären Antisemitismus nennt.

“Soldaten, manche nicht älter als sie selbst, die all jene mustern, aushorchen, durchleuchten, die keinen Davidstern im Pass führen. Gewehre, Drohungen, Befehle, mühsam unterdrückter Hass.”

Das soll vorkommen, wenn man eine jener “Grenzen” übertritt, von denen es heißt, sie seien die “international anerkannten” des Staates Israel. Staatsgrenzen werden in aller Welt bewacht und kontrolliert, Waffenstillstandslinien erst recht.

Die Entdeckung allerdings, daß im israelischen Paß mal kein, mal ein Davidstern zu finden sein soll, ist eine echte journalistische Glanzleistung, für die die Osnabrücker Zeitung und ihr Personal mit Preisen überhäuft werden sollten.

Eine solche Ente muß nämlich einfach belohnt werden.

In Beit Jala gibt es eine Schule, deren Ruf tadellos ist. So tadellos, daß sie Anfang des Jahres sogar lobend von Al-Hayat Al-Jadida, der offiziellen Zeitung der PA, erwähnt wurde:

“Director of the Talitha Kumi Institute in Beit Jala, Jihad Abu Amsha, announced yesterday that the inNachhilfestitute would not be hosting the ‘Technology for Peace’ normalization conference which was scheduled to be held in its facilities for three days, starting today. [..]

He noted that in the past, the [Talitha Kumi] school had cancelled similar conferences whose character of normalization had become apparent, and that it would continue to do so.”

Es ist wohl nicht allzu unwahrscheinlich, daß Saja dort gelernt hat, was ihre deutschen Freunde so gern hören:

“[I]n Israel regierten das Misstrauen und der Hass, sagt Saja. ‘Wenn mich jemand schlägt. Nicht nur einmal, sondern 1000-mal, dann will ich Rache.’”

Und so rächt sie sich in einem kleinen deutschen Drecksbl Lokalblatt, das, scheint’s, einfach nicht vergessen kann, was die Juden Deutschen in Auschwitz angetan haben.

tw24

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