Wiener Würstchen

Der österreichische Sozialdemokrat Norbert Darabos, seit 2007 Verteidigungsminister seines Landes, gilt jenen, deren Chef er ist, als “unfähig, vielleicht auch unwillig”, als Politiker, “der gegen seinen Willen auf einen in Österreich weniger wünschenswerten Ministerposten abgeschoben wurde”.

“Das Wirken des Norbert Darabos als Verteidigungsminister ist, vornehm gesagt, desaströs”, schreiben die Salzburger Nachrichten, er quält gern kleine Hunde und hat offenbar keine Probleme, sich gemeinsam mit dem russischen “Demokraten” Wladimir Putin ablichten zu lassen.

Als Mitglied einer Regierung, die Geschäfte mit der Islamischen Republik macht und sich daher Sanktionen gegen das Regime in Teheran widersetzt, gibt Norbert Darabos nun den “Nahost-Experten” und warnt vor der Gefahr, die vom Überlebenswillen der jüdischen Demokratie ausgehe:

“Ein Angriff Israels auf den Iran würde einen Flächenbrand in der Region auslösen, der nicht mehr beherrschbar wäre.”

Das ist für eine Region, die bereits seit einigen Jahrzehnten brennt, eine durchaus gewagte Ansage. Doch Norbert Darabos hat noch ein weiteres ungemein überzeugendes, nun, “Argument”:

“Es entstünde ein Solidareffekt mit dem Iran. Auch arabische Staaten, die dem Regime in Teheran kritisch gegenüberstehen, schlügen sich auf die Seite des Iran.”

Woher er diese Weisheit hat, verrät Norbert Darabos nicht, dafür aber scheint ihm entgangen, daß auch hier schon längst Realität ist, wovor er zu warnen vorgibt. Der Libanon wird längst von der Hisbollah beherrscht, in Ägypten stehen Islamisten vor der Beteiligung an der Macht oder deren Übernahme.

Arabische Staaten, die “Teheran kritisch gegenüberstehen” sowie als Verbündete Israels auftreten, müssen erst noch erfunden werden. Ob Israel es mit Gegnern, die Teheran kritisieren, oder Gegnern, die mit Teheran solidarisch sind, zu tun hat, ist von Jerusalem aus betrachtet daher ein eher kleiner Unterschied.

“Der Iran ist nicht so weit, diese Bombe bauen zu können.”

Daß zudem ein “Diplomat”, der sein angekratztes Image offenkundig mit antisemitischen Ressentiments aufzupolieren sucht, indem er den israelischen Außenminister Avigdor Lieberman “unerträglich” nennt, kein Satisfaktionsfähiger ist, liegt auf der Hand.

Für ein Lob aus Teheran aber reicht es immerhin. Und so darf Norbert Darabos wenigstens ehrlich stolz darauf sein, mit seinem Interview dazu beigetragen zu haben, das menschenverachtende Regime in Teheran zu stützen.

tw24

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