Die Eurozone der Europäischen Union ist nicht die einzige Währungsunion. Etwa zur selben Zeit wie in Europa sind zwei solche Zonen in Afrika entstanden: Seit 1994 existiert die Westafrikanische Währungsunion (auf der Grundlage der Wirtschaftsunion Ecowas mit u. a. Elfenbeinküste, Mali, Niger, Senegal, Togo); seit 1999 die benachbarte Zentralafrikanische (u.a. Kongo, Tschad, Zentralafrikanische Republik); und für die nächsten Jahre ist auch eine ostafrikanische geplant (u.a. Kenia, Tansania, Ruanda). In diesen afrikanischen Staaten treten seit längerem schon Bandenherrschaft und Bandenkriege mit besonderer Intensität hervor, wobei eben auch, wie sich 2012 vor allem in Mali zeigt, die jihadistischen Rackets am leichtesten Terrain gewinnen. Daran lässt sich erkennen, welche Zukunft auch Europa bevorstehen könnte – zumindest wenn es nach denen geht, die schon jetzt einen Volkskrieg gegen jenes eine Prozent entfesseln wollen, welches in ihrem wahnhaften Weltbild die Krise zu verantworten haben soll.
Vortrag und Diskussion mit Gerhard Scheit (Publizist, Wien)
Donnerstag, der 31. Mai 2012, 19 Uhr (pünktlich)
Im Salon Irkutsk, Isabellastraße 4, München-Schwabing (Nähe Josephsplatz)








