Israelische Studierende an der Universität Toulouse angegriffen

Der Präsident der Französisch jüdischen Studentenorganisation hat die Universität von Toulouse aufgerufen den Antisemitismus zu bekämpfen, nachdem in der vergangenen Woche eine Veranstaltung von israelischen Studenten von Protesten mit “hasserfüllte Drohungen und Sprechchören” unterbrochen wurde.

Der Vorfall, der sich am 25. April ereignete, erfolgte etwa einen Monat nach der Ermordung von drei jüdischen Schülern und einem Rabbiner, durch einen islamischen Terroristen in Toulouse.

Die Delegation der israelischen Studenten aus einer nicht-politischen Organisation, waren auf einer Tour durch französische Universitäten und hatten zuvor erfolgreiche Veranstaltungen in Lille und Lyon absolviert, bevor sie den Le Mirail Campus besuchten, der in der Gegend liegt, wo der Mord-Schütze von  Toulouse, Mohammed  Merah aufgewachsen ist.

An einem Stand auf dem Campus verteilten sie Flugblätter und hielten eine Ansprache vor Studenten, als eine Gruppe von Demonstranten kam und mit einem Megaphon die Veranstaltung störten.

“Sie riefen anti-israelische Parolen und sagen, dass Israel ein Unrechtsstaat wäre”, sagt Sacha Reingewitz, Vice-Präsident des UEJF. “Sie riefen dazu auf, dass Juden vernichtet werden sollten und dass Israel Völkermord begeht.”

Die Demonstranten forderte die Gruppe auf, die israelische Flagge von ihrem Campus zu entfernen und als die Gruppe sich weigerte, rissen sie die Fahne mit Gewalt herunter.

“Sicherheitskräfte mussten eingreifen – es war sehr traurig”, sagte Herr Reingewitz. “Die Demonstranten skandierten, ‘raus hier” und sangen einen antisemitischen Slogan auf Arabisch: Khaybar Khaybar is Yahud, Jaysh Muhammad sawfa ya’ud (Khaybar, Khaybar, o Juden, die Armee Mohammeds wird zurückkehren)”.

Nachdem die Sicherheitskräfte die Demonstranten entfernt hatten, konnte die Veranstaltung fortgesetzt werden. Herr Reingewitz sagte die israelischen Besucher waren “sehr erschüttert” über den Vorfall, berichtet die britische Zeitung The Jewish Chronicle.

“Wir wussten nicht das uns soetwas hier erwartet ”, sagte er. “Wir waren bereit, uns Diskussionen zu stellen, auch wenn sie hitzig ausgefallen wären, aber eine derartige Konfrontation mit hasserfüllten Islamisten, die den Campus als ‘ihr Eigentum’ deklarieren und gewaltsam räumen wollten, haben wir an einer französischen Universität nicht erwartet.”

Eine Sprecherin der Union jüdischer Studenten in Großbritannien, eine Organisation die Studenten in ihren Bemühungen unterstützt, Antisemitismus an Universitäten zu bewältigen, sagte:

“Keine Universität oder Behörde sollte schweigen, wenn Ereignisse wie diese auftreten. Antisemitismus und Hass sind generell inakzeptabel und es sollte dafür eine Null-Toleranz-Politik an einer Universität und an anderen Orten geben”, sagte sie.

Redaktion IsraelNachrichten

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